BZÖ-Konvent II - Grosz: "Ich stelle mich in den Dienst der Steiermark!"

Scharfe Kritik an SPÖ und ÖVP -"Ist wie mit zwei bissigen Rüden - man nimmt sie auseinander und kastriert sie"

Graz (OTS) - Hart ins Gericht mit SPÖ und ÖVP ging heute der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz im Rahmen des außerordentlichen BZÖ-Landeskonventes in Graz. Es gehe in exakt drei Monaten nicht um das BZÖ oder Grosz selbst, es gehe um die Zukunft der Steiermark und um die Zukunftschancen der jungen Generationen, die von SPÖ und ÖVP und deren Vorsitzende Franz Voves und Hermann Schützenhöfer ruiniert werden.

"Wir haben es seit 5 Jahren mit rot/schwarzen Platzhirschen an der Spitze unseres Landes zu tun, die den Menschen täglich auf den Geist gehen. Voves und Schützenhöfer benehmen sich wie zwei brunftige Hirschen im Herbst, die deppert gegen die Bäume rennen", fand Grosz einen tierischen Vergleich für die derzeitige Situation der steirischen Proporzregierung.

SPÖ und ÖVP agierten zutiefst verantwortungslos, sämtliche Projekte -auch wenn sie noch so gut seien - würden parteipolitisch ruiniert und madig gemacht. Die Diskussion um den Koralmtunnel sei das derzeit beste Beispiel dafür. "Eine Legion der Wortbrüchigen fällt über die Baustelle her, und veranstaltet als Tunneltouristen eine Gummistiefelparty. Es gibt wieder keine konkreten Zusagen, Faymann und Bures lassen heiße Luft ab, Voves, Dörfler und Edlinger-Ploder applaudieren wie die Handaffen der Bundesregierung - wie die Duracell-Hasen", kritisiert Grosz SPÖ, ÖVP und FPÖ gleichermaßen.

"Ich will in Zukunft wieder eine Landesregierung, die sie sich auf die Hinterfüße stellt, wenn eine rot/schwarze Bundesregierung gegen die Steiermark tätig wird und wertvolle Projekte in Frage stellt", so Grosz. Bestes Beispiel für die "Schoßhundpolitik" im Falle des Schubhaftzentrums Vordernberg.

"Fekter baut einen 15 Millionen Euro Tempel für Kleinkriminelle, die sofort und in der Sekunde abgeschoben werden sollten, aber die Steirerinnen und Steirer gehen finanziell und sozial vor die Hunde. Es fehlen ja nur noch die Palmen und der Pool. Überhaupt veranstalten SPÖ und ÖVP ein unerträgliches Theater in der Asylpolitik, anstatt dass sie sich wieder um die eigenen Menschen im Land kümmern. Ich würde mir wünschen, wenn Rot und Schwarz die Energie einmal aufbringen, wenn es darum geht, einem 52-jährigen Obersteirer zu helfen, der von einem Tag auf den anderen keinen Arbeitsplatz mehr hat", so Grosz zu aktuellen Asylpolitik.

In seiner Rede ging er auch mit dem Fall Zogaj scharf ins Gericht. "Gezählte 114 Verfahrensschritte, eine zweimalige Befassung des Verfassungsgerichtshofs, eine halbe Million Euro Kosten und diese Familie tanzt seit 9 Jahre tanzen der Republik auf der Nase herum. Ich schau mir mal an, wie in Zukunft die Behörden "Unverzüglich" meinen, wenn es um Bescheide der Gebietskrankenkasse, bei Strafverfügungen oder Finanzamtsbescheiden geht. Da empfehle ich allen Steirern auch einmal 2 Monate zu warten", so der steirische BZÖ-Chef.

Überhaupt seien die politischen Ereignisse der letzten zwei Wochen Grund genug, die Politiker von SPÖ, ÖVP und FPÖ in die Wüste zu schicken. Ein wahres Lehrbeispiel des politischen Schreckens habe sich über Österreich und die Steiermark verbreitet.
"Da haben wir noch vorige Woche die blauen Kameraden gehabt, besondere Früchtchen des Wortbruchs. Seit Jahren laufen sie Sturm gegen die ORF-Gebühren, kritisieren den ORF, machen ein Volksbegehren, beschweren sich über Neonazis die der ORF auf Gebührenkosten zu ihren Veranstaltungen zerrt, obwohl ohnedies von selbst genug dort wären. Und dann stimmen Sie als Handlanger der Regierung für das ORF-Gesetz, gefährden die Arbeit der ORF-Landesstudios, beeinträchtigen private Radio- und Fernsehanstalten sowie Zeitung und brechen ihr gegebenes Wort gegenüber den gepeinigten Gebührenzahlern", verweist Grosz auf das FPÖ-Abstimmungsverhalten zum ORF-Gesetz und den Widerstand des BZÖ.

Auch den "steirischen Trachtenkrieg" nahm Grosz aufs Korn. "Selbst die Tracht der Steirerinnen und Steirer wird zum Aufmarschgebiet der Politik. Nicht einmal unseren Steirerjanker lassen sie uns, teilen ihn wunderschön zwischen Rot und Schwarz auf. Unsere Heimat, unsere Identität, den Ausdruck unserer Volkskultur kann uns niemand nehmen. Wer die Identität eines Landes nicht versteht, kann auch die Zukunft nicht gestalten. Und ich rate Voves und Schützenhöfer eindringlich, ihren peinlichen Zicken- und Perchtenkrieg auf dem Rücken unseres Brauchtums zu beenden sonst erleben sie ein trauriges Schicksal am 26. September. Denn eines ist gewiss: Wenn sich zwei Rüden ineinander ständig verbeißen, muss man sie auch auseinandernehmen und kastrieren", so Grosz in Richtung Voves und Schützenhöfer.

Das Desaster der Grazer SPÖ nahm Grosz einmal mehr zum Anlass, um SPÖ-Wähler und Mitglieder einzuladen, mit dem BZÖ in Zukunft ein Stück des Weges zu gehen. "Es offenbart sich das Abkassierertum der SPÖ. Am Höhepunkt der Wirtschaftskrise und einer neuen Welle der Armut streiten sich die SPÖ-Bonzen um 9.600 Euro Stadtratsjobs. Victor Adler würde sich im Grab umdrehen", so Grosz, der gleich eine Übertrittserklärung in das BZÖ präsentierte, die das BZÖ den sozialdemokratischen Mitgliedern übermitteln werde.

Rot/Schwarze Politik werde immer mehr zu einer Belastung für die Steiermark. Die letzten 5 Jahre seien verlorene Jahre für das Land gewesen. "Und daher meine lieben Freunde habe ich mich entschlossen, als Euer Spitzenkandidat für die Landtagswahl ins Rennen zu gehen und bewerbe mich heute vor Euch um diese Verantwortung. Ich stelle mich in den Dienst der Steiermark! Unser Land braucht wieder ein Generation an Politikern, die unbestechlich ist, Politiker die auf der Seite der Menschen gegen die Mächtigen stehen. Unser Land braucht wieder Menschen, die nicht fragen was eine Partei für sie tun kann sondern was man für das Land tun kann!", so Grosz am Schluss seiner Parteitagsrede.

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