Vilimsky: ORF lässt Skandal-Redakteur Moschitz wieder auf die FPÖ los

Sensibilität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks am Nullpunkt angelangt

Wien (OTS) - "ORF-Skandal-Redakteur Ed Moschitz durfte sich wieder einmal an der FPÖ abarbeiten", kritisiert FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky die gestrige Sendung "Am Schauplatz", die von Moschitz maßgeblich mitgestaltet wurde. "Es ist unglaublich, dass ein Redakteur, der im Zentrum von Ermittlungen steht, weil er nachweislich Neonazis auf eine FPÖ-Veranstaltung mitgenommen hat, um sie dort drehbuchgerecht in Szene zu setzen, nun schon wieder losgelassen wird, um über die berechtigten Sorgen einer Bürgerinitiative wegen eines geplanten Mega-Islamzentrum zu berichten. Die Sensibilität im ORF ist offenbar am Nullpunkt angelangt", so Vilimsky.

Schon der Titel der Sendung "Die Angstmacher" habe nichts Gutes verheißen, der Beitrag selbst sei nicht mehr gewesen als ein weiterer Beleg für die fehlende Objektivität des Herrn Moschitz. "Und wie durch ein Wunder waren während der Rede von FPÖ-Obmann HC Strache wieder einige Skinheas prominent im Bild. Und wie durch ein Wunder haben sie sich genau so verhalten, dass es gut ins Schauplatz-Drehbuch gepasst hat", weist Vilimsky auf die Möglichkeit einer neuerlichen Manipulation hin.

"Ich fordere daher Generaldirektor Wrabetz auf, endlich Ordnung in dieser Redaktion zu schaffen. Es ist schon bedenklich, wenn ein Redakteur, der mit derart schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert ist wie Herr Moschitz, bis zu deren Klärung überhaupt Beiträge macht. Ein Skandal ist es, wenn er wieder auf jene losgelassen wird, denen er schon einmal massiv zu schaden versucht hat", so Vilimsky. Vom Sendungsverantwortlichen Christian Schüller sei wegen Gesinnungsgleichheit mit Moschitz nichts zu erwarten. Er müsse daher dringend ersetzt werden - auch im Sinne der objektiven Journalisten im ORF, die unter der tendenziösen Berichterstattung von Moschitz und Schüller zu leiden hätten.

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