Mikl-Leitner: Donauraum im Zentrum des 15. Europa-Forum Wachau

Stärkung der Länder durch vorausschauende Donauraumstrategie

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Das heurige Europa-Forums Wachau steht ganz im Zeichen des Donauraums und ist seinen Chancen und Herausforderungen sowie Stärken und Schwächen gewidmet. Umso erfreulicher ist, dass heuer die Außenminister der Republik Kroatien (Gordan Jandrokovic) und der slowakischen Republik (Miroslav Lajcak) als Referenten zu Gast sind. Denn die gemeinsame grenzüberschreitende Nutzung des Donauraums spielt auch in den Regionen Kroatiens und der Slowakei eine wichtige Rolle zur gemeinsamen Positionierung Europas in der globalen Welt", erklärt die Präsidentin des Europa-Forums Wachau, Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

"Die europäischen Regionen sind heute mehr denn je gefragt. Eine wechselseitige Stärkung, gemeinsames Vorgehen und ein Mehr an Phantasie und Kreativität wird in Zukunft von den Ländern eingefordert werden. Mit einer geeinten nachhaltigen Nutzung des Donauraumes können wir im Wettbewerb bestehen. Grundlage hierfür muss eine kluge und vorausschauende Donauraumstrategie sein", weiß Mikl-Leitner.

Diese muss sich zusammensetzen aus: einer abgestimmten, grenzüberschreitenden Regionalpolitik, die die Länder des Donauraums stärken, einer noch intensiven Nutzung der Donau unter ökologischen Aspekten und der vorausschauenden Schaffung von Arbeitsplätzen und Lebensqualität für jene Menschen, die in diesem Raum leben.

Das heurige 15. Europa-Forum Wachau bietet die Möglichkeit die Vorstellungen zur intensiveren Nutzung des Donauraums unter den sicherheits-, regional- und wirtschaftspolitischen sowie kulturellen Gesichtspunkten zu diskutieren. Gemeinsam sollen Ziele verfasst werden, die in Folge in der Europäischen Union Gehör finden werden.

"In den vergangenen 15 Jahren seit dem Bestehen des Europa-Forums ist es immer wieder gelungen, eine erfolgreiche Positionierung der regionalen Interessen auf dem europäischen Parkett voranzutreiben, damit unser Europa von den Regionen aus regierbar bleibt und somit von den EuropäerInnen lebbar und greifbar ist. Diese positive Entwicklung ist beste Bestätigung dafür, dass das Europa-Forum Wachau im Laufe der vergangenen Jahre von einer Vision der Gründungsväter -Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Außenminister a. D. Dr. Alois Mock - zu einer echten mitteleuropäischen Institution gereift ist und heute eine anerkannte und erfolgreiche Diskussionsplattform ist", so Mikl-Leitner abschließend.

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