FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Finanzchaos der Krankenkassen geht weiter - Zusammenlegung überfällig!

Stöger schweigt zur Rechnungshof-Kritik, Schelling ist offenbar überfordert

Wien (OTS) - Die Finanzierung der Krankenkassen wird wieder einmal in Frage gestellt. Diesmal schlägt der Rechnungshof Alarm. "Während der Chef des Hauptverbandes, Hans-Jörg Schelling, zu beruhigen versucht, ist Gesundheitsminister Stöger offenbar weiter im Tiefschlaf", vermutet FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein: "Seit Jahren schreiben die Kassen rote Zahlen und wären ohne regelmäßige Zuschüsse längst im Konkurs, aber immer noch werden die österreichischen Versicherten mit schönen Worten beruhigt."

Belakowitsch-Jenewein erinnert daran, dass Schelling noch im März dieses Jahres wörtlich erklärt habe "Wir haben keinen Plan. Das gilt für alles". Daran scheine sich auch in den letzten Monaten nichts geändert zu haben: "Wenn Hans-Jörg Schelling keinen Plan zur Sanierung hat, so soll er zurücktreten und Platz für jemanden machen, der willens ist, Reformen durchzuführen."

Wann immer Kritik an den Finanzen der maroden Kassen laut werde, komme reflexartig die Beruhigungspille, alles sei in Ordnung, so Belakowitsch-Jenewein: "Diesmal geht der Hauptverband sogar so weit, dem Rechnungshof falsche Berechnungen vorzuwerfen, um vom eigenen Versagen abzulenken."

Dabei sei der Weg aus der Krise leicht erkennbar, so die FPÖ-Gesundheitssprecherin: "Die Bündelung der Finanzströme und die Zusammenlegung der Kassen sind längst überfällig. Wenn Schelling und Noch-Gesundheitsminister Stöger dies nicht bald in Angriff nehmen, werden die Schulden ein irreparables Ausmaß annehmen zum Schaden der österreichischen Versicherten."

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