- 26.06.2010, 09:51:47
- /
- OTS0017 OTW0017
Berlakovich: Punkt für Punkt zum klimafreundlichen Verkehr in Klagenfurt
klima:aktiv mobil Tour macht in Klagenfurt Station - Lebensministerium fördert 2010 alternative Mobilität bundesweit mit 15 Millionen Euro

Klagenfurt (OTS) - Umweltminister Niki Berlakovich präsentierte
heute in Klagenfurt mit der klima:aktiv mobil Tour 2010 seine
Klimaschutzoffensive für alternativen Verkehr. "Das Lebensministerium
investiert heuer insgesamt 15 Millionen Euro in klimafreundliche
Mobilitätsprojekte von Städten und Gemeinden, Betrieben und
Tourismuseinrichtungen, auch Kärnten profitiert davon. Bereits 39
Kärntner Städte, Gemeinden und Betriebe sind Partner des
Klimaschutzprogramms klima:aktiv mobil. Gemeinsam erzielen wir mit
Projekten eine CO2-Reduktion von 13.000 Tonnen. Mit 600.000,- Euro
Förderung für alternative Mobilität konnten in Kärnten bisher
Investitionen von 2,3 Millionen Euro ausgelöst und 25 green jobs
geschaffen und gesichert werden. Klimaschutz funktioniert auch im
Verkehr - diese Tour zeigt, wie jede und jeder Einzelne aktiv
mitmachen und eigene Vorteile nutzen kann", betonte Umweltminister
Niki Berlakovich bei der klima:aktiv mobil Tourstation in Klagenfurt.
An der Auftaktveranstaltung nahmen auch Landesrat Josef Martinz,
Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner, Sylvia Wostal, Vizepräsidentin
der WK Kärnten, Christian Eder, Geschäftsführer ÖBB Postbus GmbH und
Walfried Wutscher, Präsident des Bauernbundes Kärnten, teil.
Die klima:aktiv mobil Tour informiert am 25. und 26. Juni in
Klagenfurt über Vorteile alternativer Fahrzeuge, klimafreundliche
Mobilität und lädt zu Testfahrten. Unter dem Motto "Punkt für Punkt
zum Klimaziel" können die KärntnerInnen am Pfarrplatz zwei Tage lang
alternative Antriebsformen kennenlernen. Elektro-, Erdgas- oder
Hybridautos, E-Scooter, Elektrofahrräder oder Lastenräder stehen für
Testfahrten bereit. Darüber hinaus werden Good Practice Beispiele von
ProjektpartnerInnenn des klima:aktiv mobil-Förderungsprogramms
präsentiert. Auch Jugendliche sind eingeladen, Beiträge zur
"wachsenden" Ausstellung "Cool Moves" zu gestalten und damit unter
www.klimaaktiv.at/tour Preise zu gewinnen. Das bunte Programm bietet
außerdem Führungen für Schulen und Freizeiteinrichtungen, ExpertInnen
und BeraterInnen stehen den BesucherInnen mit Informationen und Tipps
rund um das Thema alternative Mobilität zur Verfügung.
klima:aktiv mobil forciert alternative Verkehrslösungen
Die Mobilitätstour des Umweltministers unter dem Motto "Punkt für
Punkt zum Klimaziel" ist Teil seines Klimaschutzprogrammes
klima:aktiv mobil. Mit dem Förderprogramm werden bundesweit bereits
über 880 Gemeinden und Betriebe beim Umstieg auf alternative
Mobilität unterstützt und damit eine Reduktion von 360.000 Tonnen CO2
pro Jahr erreicht. Mit rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln für
Gemeinden und Betrieben im Verkehrsbereich wurden etwa 180 Mio. Euro
an Investitionen ausgelöst und 2.000 green jobs geschaffen.
"Investitionen in den Klimaschutz sind gut für die Umwelt, die
Gesundheit und schaffen Perspektiven für die Wirtschaft und green
jobs", betonte Berlakovich. "Unser Ziel bis Ende 2010 ist es, bis
Ende mit 1.000 Klimaschutz-PartnerInnen, 400.000 Tonnen CO2 jährlich
einzusparen und damit 2.500 green jobs zu schaffen", zeigt sich
Umweltminister Niki Berlakovich ambitioniert. Seine Botschaft an die
Tour-InteressentInnen lautet: "Nicht verzichten, sondern Alternativen
und neue Technologien nutzen!"
"Das Bewusstsein für eine saubere Umwelt hat längst eine neue
Qualität erreicht. Egal, ob in der Mobilität, beim Heizen oder bei
den Nahrungsmitteln. Die Menschen bzw. Konsumenten wissen, dass sie
Alternativen haben, deren Nutzung bzw. Kauf die Umwelt nachhaltig
schont, neue Arbeitsplätze und Einkommen schafft und ihr eigenes
Wohlbefinden steigert", sagt Landesrat Josef Martinz. ÖBB Postbus
Geschäftsführer Christian Eder weist auch auf die Nutzung von
Öffentlichen Verkehrsmitteln hin: "Wer öffentlich fährt, der hilft
unserer Umwelt, denn nur 2 Prozent der CO2-Emissionen des Verkehrs
stammen von Bahn und Bus, 95 Prozent hingegen von PKW und LKW. Oder
auf jeden einzelnen gerechnet: Eine Fahrt mit dem PKW verursacht
fünfmal so viele CO2-Emissionen wie eine Fahrt mit dem Bus! Umsteigen
lohnt sich!"
Bis zu 5.000,- Euro Förderpauschale
klima:aktiv mobil unterstützt umweltfreundliche Fahrzeuge,
Elektromobilität, Radverkehr oder intelligentes Mobilitätsmanagement
mit attraktiven Förderpauschalen: 200,- Euro für ein
Superethanolauto, 400,- Euro für E-Bikes, 1.000,- Euro für ein
Biogasfahrzeug und bis zu 5.000,- Euro für ein E-Auto mit Ökostrom.
Damit soll der Anteil der erneuerbaren Energie im Verkehrssektor
deutlich gesteigert werden.
"Kärnten hat in Sachen Alternativ- und Ökoenergie sicherlich
Vorbildcharakter. Über 40 Prozent der genutzten Energie stammt aus
erneuerbaren Energieträgern, der Österreich-Schnitt liegt weit
darunter. Das ist uns als Wirtschaftskammer aber bei weitem nicht
genug, unser Ziel ist es, Kärnten bis 2015 in Punkto E-Mobilität zur
Modellregion zu machen", sagt Vizepräsidentin Wostal.
Verkehrsstadtrat Steinkellner ergänzt: "Wir gehen in der
Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee einen gesunden Weg: Wir
reduzieren den Schadstoffausstoß des Verkehrs, bieten ein gut
ausgebautes Radwegenetz an und sind dabei, uns auf das große urbane
Zukunftsthema Elektromobilität vorzubereiten. In Kürze werde ich
unsere Pläne für ein neues, für die Fahrgäste wesentlich
attraktiveres städtisches Bussystem präsentieren, das eine echte
Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellt. Wir sind
also in jeder Hinsicht klima:aktiv", so Steinkellner.
Erste SpritsparlehrerInnen für Traktoren ausgezeichnet
Spritsparen bringt bis zu 15 Prozent weniger Dieselverbrauch,
weniger Emissionen und weniger Treibstoffkosten. Daher hat
klima:aktiv mobil eine Spritsparinitiative für Traktoren gestartet.
"Eine perfekte Synergie zwischen Umwelt und Landwirtschaft", freut
sich Umwelt- und Landwirtschaftsminister Berlakovich anlässlich der
Auszeichnung der ersten 63 SpritsparlehrerIn-nen für Traktoren bei
der klima:aktiv mobil Tour in Klagenfurt. Die Ausgezeichneten sind
LehrerInnen aus landwirtschaftlichen Fachschulen. Traktoren, land-
und forstwirtschaftliche Geräte verbrauchen in Österreich etwa 350
Millionen Liter Diesel pro Jahr, das entspricht rund 800.000 Tonnen
CO2, hier möchte Umweltminister Berlakovich mit seiner
Spritspar-Initiative eine Trendwende erreichen. "Der Klimaschutz wird
nur dann erfolgreich betrieben werden können, wenn die Menschen nicht
nur Ausschau halten, was die Politik oder die einzelnen Institutionen
dafür tun, sondern für sich persönlich alle Tage den Klimaschutz
ernst nehmen, sich selber daran halten und sich ihres
Schöpfungsauftrages bewusst werden", so Walfried Wutscher, Präsident
des Bauernbundes Kärnten.
klima:aktiv mobil Tour durch Österreich
Das Lebensministerium tourt von Mai bis Oktober 2010 durch
Österreich und macht Halt in den Landeshauptstädten.
Öffnungszeiten jeweils 10 bis 18 Uhr.
Tourstation Klagenfurt: 25. und 26. Juni am Pfarrplatz.
Weitere Informationen und Termine in allen Landeshauptstädten unter
www.klimaaktiv.at/tour
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=71&dir=201006&e=20100625_m&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Doris Ostermann
Pressesprecherin Lebensministerium
Tel.: 01-71100-6918
mailto:[email protected]
www.klimaaktiv.at/tour
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TRI






