SPÖ Kärnten: Das Wohl der Kinder muss im Mittelpunkt stehen

LRin Prettner und SPÖ Frauen stellen sich gegen die gemeinsame Obsorge als Zwangsbeglückung.

Klagenfurt (OTS) - "Bei der von Justizministerin Bandion-Ortner vorgeschlagenen automatischen gemeinsamen Obsorge für Kinder werden wir nicht mitspielen. Das Wohl der Kinder muss im Mittelpunkt stehen, und mit dieser Art der Zwangsbeglückung ist das nicht der Fall", kritisiert Frauen- und Gleichbehandlungsreferentin LRin Beate Prettner, nach der Bildungsenquete gestern im Parlament in Wien im Einklang mit Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Vielmehr forciert die SPÖ die freiwillige gemeinsame Obsorge. "Man stelle sich vor, es gibt eine wahren Rosenkrieg und eine Scheidung, wie soll da die gleichberechtigte Erziehung funktionieren? Dies hat nur negative Auswirkungen auf die Kinder. Nein, Freiwilligkeit ist hier das einzig Zielführende", so Prettner weiter.

Die Forderungen der SPÖ gehen aber noch weiter: "Eltern sollen sich bei einvernehmlichen Scheidungen auf Besuchszeiten einigen müssen. Derzeit kann das auch in späterer Folge geregelt werden. Weiters müssen Scheidungsverfahren beschleunigt abgewickelt werden. RichterInnen sollen schneller entscheiden. Die Elternberatung soll bei strittigen Scheidungen verpflichtend sein", klärt BRin Ana Blatnik, Vorsitzende der SPÖ Frauen in Kärnten, auf.

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