BZÖ-Ebner: Regierung soll endlich zukunfsweisende Pensionsreform angehen

"Haufen ungelöster Probleme" nicht in den Herbst mitnehmen"

Wien (OTS) - Sowohl die neue britische Regierung, als auch Frankreich sind bestrebt durch Reformen das Pensionssystem auf Dauer zu erhalten. "Wann wird die österreichische Bundesregierung endlich aufwachen und notwendige Maßnahmen ergreifen, um das heimische Pensionssystem langfristig abzusichern", fragt BZÖ-Generalseketär Christian Ebner. Faktum sei, dass das System, wie es derzeit in Österreich bestehe, auf Dauer nicht finanzierbar sei.

Es sei inakzeptabel, dass Menschen unter 50 Jahren massiv in die heimische Pensionsversicherung einzahlen müssen, obwohl man wisse, dass sie keine entsprechende Gegenleistung erhalten werden. "Die Jungen zahlen brav ein, werden aber wenig bis gar nichts herausbekommen", so Ebner.

Das Modell des BZÖ-Pensionskontos ist der richtige Weg, erklärt Ebner. Damit wären auch die Pensionen für die künftigen Generationen gesichert. "Mit privilegierten Ansprüchen etwa bei ÖBB, Nationalbank und bei den Beamten muss aber Schluss sein", fordert der BZÖ-Generalseketär.

"Das BZÖ verlangt ein transparentes Einzahlungskonto für jeden Anspruchsberechtigten. Jeder sieht zu jeder Zeit Einzahlungen, Ansprüche und wann und mit welchen Bezügen er in Pension gehen kann", erläutert der BZÖ-Generalsekretär. Kindererziehungszeiten und Schwerarbeit müssten dabei entsprechend berücksichtigt werden. Damit könne jeder Arbeitnehmer den Antritt selbst gestalten.

Durch dieses flexible Pensionssystem könne auch ein schrittweiser Übergang in den Ruhestand durch Teilpensionen umgesetzt werden. "Dadurch würden diejenigen Arbeitnehmer, die es dezidiert wollen, länger im Beschäftigungsprozess gehalten. Diese maximale Flexibilität verhindert zudem auch den Pensionsschock", betonte Ebner.

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