Cap/Mayer: Mehr Transparenz und Effizienz in der Schulverwaltung dringend erforderlich

Themenführerschaft ausbauen und Positionen schärfen

Wien (OTS/SK) - "Nicht nur wegen der derzeitigen Krise ist es wichtig, die Frage nach mehr Effizienz in der Verwaltung und eben auch in der Schulverwaltung zu stellen. Hier braucht es mehr Qualität und Transparenz. Darüber müssen wir diskutieren und darin müssen wir kooperieren", so SPÖ-Klubobmann Josef Cap bei der Eröffnung der Enquete zum Thema "Auf dem Weg zur selbständigen Schule - Ideen für eine moderne Schulverwaltung des 21. Jahrhunderts.", die heute, Freitag im Rahmen der Initiative "Österreich 2020" im Parlament stattfand. Der SPÖ sei es dank Claudia Schmied gelungen, im Bereich der Bildung die Themenführerschaft zu übernehmen. Diese gelte es als "selbstbewusste Parlamentsfraktion" nun auszubauen. "Ich freue mich, dass wir mit dieser hochkarätig besetzten Enquete zu einer interessanten Debatte beitragen und Ministerin Schmied unterstützen können", so der Klubobmann.

Mayer: Die Schulverwaltung muss reformiert werden

Claudia Schmied sei es gelungen, mit ihren Initiativen (Bildungsstandards, Neue Matura)gewaltige Schritte in Richtung Chancengleichheit zu unternehmen. Auch für die Neue Mittelschule habe sie die "Türen weit aufgeschlagen", so SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer. Aber auch die Schulverwaltung müsse reformiert werden, fordert Mayer: "Wir brauchen dringend mehr Transparenz, Effizienz und Qualität in der Schulverwaltung. Denn einerseits muss gespart werden, andererseits muss es uns gelingen, das Qualitätsniveau in den Schulen zu heben. Wir müssen uns also fragen: Wohin soll sich die Schulverwaltung entwickeln?", so Mayer, der in mehr Eigenverantwortung und Autonomie der Schulen wichtige Faktoren für eine Steigerung der Effizienz sieht. Die Sozialdemokraten müssen hier ihre "Positionen schärfen und selbstbewusst vortragen. Dazu dient auch diese Enquete", so der Bildungssprecher, der abschließend die Podiumssprecher, den Präsidenten des Rechnungshofes Josef Moser, Bernard Hugonnier (OECD), Heidi Schrodt (AHS-Direktorin) und Nikolaus Glattauer (Lehrer, Publizist) begrüßte. (Schluss) sc

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