Mopedabstellplätze vor Wiener Berufsschulen

Eine Initiative von Stadtrat Schicker, GPA-Jugendsekretär Peschek und RED BIKER

Wien (OTS) - Sie werden vor allem unter den jungen Wienerinnen und Wienern immer beliebter und sorgen für ein zügiges Vorankommen im Straßenverkehr: Motorräder und Mopeds. Künftig können auch die Lehrlinge der Berufsschulen für Gartenbau und Floristik bzw. Baugewerbe in der Donaustadt ihre einspurigen Kfz auf einer reservierte Stellfläche parken. "Der Trend zu einspurigen Verkehrsmitteln ist ungebrochen und gerade für junge Menschen bilden sie eine flexible Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor Berufsschulen wo es gewünscht wird und möglich ist, wollen wir deshalb eigene Parkflächen für Mopeds und Motorräder schaffen, um mögliche Beschädigungen durch Autos zu vermeiden", so Verkehrsstadtrat Rudi Schicker, der darauf verweist, dass bereits drei weitere Berufsschulen entsprechende Wünsche deponiert haben.

Lehrlingssprecher Christoph Peschek griff den vielfachen Lehrlingswunsch nach Mopedabstellflächen in den Berufsschulen Donizettiweg bzw. Wagramer Straße auf und war das Bindeglied zur Stadt Wien: "Es freut mich, dass alles so schnell funktioniert hat. Beim gemeinsamen Besuch mit Bürgermeister Dr. Michael Häupl in den Wiener Berufsschulen wurde dieses Thema von den Jugendlichen oft angesprochen. Wenn wir mehr als die Hälfte der Berufsschulen in Wien mit Abstellflächen für Mopeds ausstatten können, ist ein großer Schritt gelungen."

Das Moped- und Motorradfahren in Ballungsräumen zu fördern entspricht einer Empfehlung der EU-Kommission und ist ein Hauptanliegen der RED BIKER, einer der größten Interessenvertretungen für einspurige Kraftfahrzeuge in Österreich. "Mopeds und Motorräder sind besonders in Städten eine sinnvolle Alternative zum Auto, weil sie weniger Platz und Treibstoff brauchen. Diese Fortbewegungsart durch eigene Parkplätze oder die Freigabe von Busspuren zu fördern, aber dabei auch auf die Sicherheit zu schauen, ist unser Anliegen. Wien ist dabei fortschrittlicher als viele andere europäische Städte", konstatiert Dr. Andreas Höferl, Bundesgeschäftsführer der RED BIKER.

Kostenlose Mopedtrainings für Jugendliche

Um den steigenden Unfallzahlen unter jungen Wienerinnen und Wiener durch den Moped-Boom entgegenzuwirken, startete Mitte Juni das kostenlose Mopedtrainingsprogramm "Safebike" der Stadt Wien. Auf 5.000 Quadratmetern Übungsfläche können in der Verkehrsschule Prater alltägliche Verkehrssituationen gefahrlos und ohne Stress mehrmals hintereinander geübt werden. Für die Fahrtechniktrainings werden lautlose, strombetriebene und damit emissionsfreie Mopeds zur Verfügung gestellt.

"Gerade für junge Menschen ist es schwer, das wenige eigene Geld in Praxisstunden zu investieren, die über die gesetzlich verpflichtende Praxisausbildung hinausgehen. Deswegen bieten wir in Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei kostenlose Trainings an, bei der die Wiener Jugendlichen unter der Anleitung erfahrener Instruktorinnen und Instruktoren den Umgang mit "Mopeds" perfektionieren können", erklärt Verkehrsstadtrat Schicker.

Weitere Informationen unter www.safebike.wien.at

(Schluss) shm

www.wien.gv.at/pressebilder

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Martin Schipany
Mediensprecher StR. DI Rudolf Schicker
Telefon: 01 4000-81416
E-Mail: martin.schipany.ms1@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0010