Heuras: SP-NÖ ist gefährlicher Geisterfahrer

Forderungen von Leitner & Co. würden in zehn Jahren über 200 Millionen Euro kosten

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die SP-NÖ ist ein äußerst gefährlicher Geisterfahrer in der Verkehrspolitik. So haben Leitner, Sacher, Gratzer & Co. jahrzehntelang keinen Mucks von sich geben, als die Nebenbahnen in NÖ von der ÖBB umgebracht und zugedreht wurden. Jetzt stellen sie lauthals Forderungen, die den niederösterreichischen Steuerzahler in den kommenden zehn Jahren in Summe rund 200 Millionen Euro kosten würden. Diese SP-Festspiele sind für die Steuerzahler unzumutbar, die angeblichen 'überparteilichen Initiativen' reine SP-Parteipolitik-Vereine", so VP-Verkehrslandesrat Mag. Johann Heuras.

Heuras erinnert daran, dass von den vom Land übernommenen ÖBB-Nebenbahnen bereits zwei Drittel in den vergangenen Jahren durch die ÖBB zugesperrt wurden. Beispiel Wachaubahn: Abschnitt Emmersdorf - Sarmingstein (OÖ) im Dezember 2009 eingestellt. Wortmeldung von NR Sacher? Keine! Beispiel Ybbstalbahn: Im Jahr 2009 von der ÖBB eingestellt. Wortmeldung von LAbg. Gratzer: Keine! Auch bei der Thayatalbahn ist die Situation nicht anders. Und bei den jetzt noch betriebenen Strecken stand das Todesurteil von der ÖBB bereits fest.

"Wo waren die SP-NÖ-Politiker in den letzten Jahren? Jetzt, wo das Land etwas verbessert, können sie plötzlich schreien, davor zählte nur das Motto: 'Wir machen der ÖBB die Mauer, egal was passiert.'" Es sei kein Wunder, wenn die Bevölkerung von diesem Streithansl-Kurs der SP-NÖ angewidert ist und die unverantwortlichen Steuergeldvernichtungsaktionen von Leitner, Sacher, Gratzer & Co immer wieder abwählt werden.

"Fakt ist, dass die SP-Initiativen in der Wachau, dem Mostviertel und u.a. bei der Thayatalbahn dem Steuerzahler in den nächsten zehn Jahren rund 200 Millionen Euro aus dem Börserl ziehen würden", rechnet Heuras vor. Für rund 900 Fahrgäste bei allen drei Strecken pro Tag wären das bei der Wachaubahn 40 Millionen an einmaligen Investitionen und vier Millionen an laufenden Kosten pro Jahr, im Ybbstal 20 Millionen einmalig und 2,8 Millionen im Jahr, bei der Thayatalbahn rund 30 Millionen einmalig und 2,6 Millionen pro Jahr. "Dieses Geld wäre aus dem Fenster geschmissen, weil sich das Verkehrsangebot nicht einmal verbessern würde", so Heuras. Deshalb habe das Land Lösungen in Abstimmung mit den jeweiligen Regionen, dem Willen der Bevölkerung nachkommend, erarbeitet, um die Mobilität zu erhöhen und nicht, wie in den vergangenen Jahren, öffentlichen Verkehr zu vernichten. "Wir machen genau das, was die Menschen wollen", erklärt der VP-Verkehrslandesrat. In der Wachau werde es künftig möglich sein, gänzlich auf das Auto zu verzichten, das Ybbstal werde mit dem Erlauftal verkehrstechnisch verknüpft und somit ein ganz neues Verkehrsangebot umgesetzt und auch bei der Thayatalbahn werden die restlichen zehn Kilometer Zugstrecke, die die ÖBB am Leben gelassen haben, durch ein ordentliches öffentliches Verkehrsangebot ersetzt.

"Neue Wege für die Pendler, neue Chancen für Regionen und Gemeinden. Das ist unser Weg in Niederösterreich. Die SP-NÖ hingegen, die jahrzehntelang dem ÖBB-Zusperrwahnsinn zugeschaut und gemauert hat, schreit jetzt nach genau diesen Nebenbahnen. Unglaubwürdiger, durchschaubarer und verantwortungsloser kann Politik kaum sein", ärgert sich der VP-Verkehrslandesrat.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001