Lichtenecker zu Forschung und Bildung: Enorme Herausforderungen in den nächsten Jahren

Präsentation des Forschungs- und Technologieberichts 2010 im Forschungs-, Innovations- und Technologie-Ausschuss im Parlament

Wien (OTS) - "Jetzt müssen die Probleme in Bildung und Forschung, die seit Jahren offensichtlich sind, endlich mit voller Kraft und Konsequenz angegangen werden" fordert Ruperta Lichtenecker, Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie und Forschungssprecherin der Grünen.

Beim Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie präsentierten die Forscher Andreas Schibany, Joanneum Research und Jürgen Janger, WIFO die Ergebnisse des Forschungs- und Technologieberichts 2010. Einige der zentralen Aussagen sind, dass Österreich im Innovationsvergleich der europäischen Länder nicht an der Spitze liegt, sondern auf dem sechsten Platz stagniert, die Forschungsausgaben des betrieblichen Sektors aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise gedämpft sind und das zentrale Problem in Österreich der Bildungsbereich bleibt.

Daher ist es für Lichtenecker umso unverständlicher, dass die Regierung im Rahmen des im Mai beschlossenen Bundesfinanzrahmengesetzes die Ressourcen für Bildung (-1,4 %) und Wissenschaft und Forschung (-1,3 %) kürzen will. "Österreich muss massiv in Forschung und Bildung investieren, um Innovation und Arbeitsplätze auch in den nächsten Jahren zu sichern und das bedeutet eine Erhöhung der Mittel für Forschung und Bildung", fordert Lichtenecker.

Die Forscher haben eine Reihe guter Vorschläge präsentiert, wie die Forschungsförderung effizienter und zielorientierter gestaltet werden kann. Die Umsetzung lässt jedoch weiter auf sich warten. "Ein weiterer wichtiger Punkt in der Debatte war, dass die seit Monaten hinter verschlossenen Türen ausgearbeitete Forschungsstrategie im Parlament diskutiert wird", kündigt Lichtenecker eine entsprechende Initiative an.

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