- 24.06.2010, 10:00:31
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AK Treibstoffpreis-Analyse: Teurer Sprit - Bergfahrt hält an! 1
Diesel um zehn Prozent, Eurosuper um sechs Prozent teurer als noch im Vor-jahr - Preise an Autobahntankstellen viel teurer als an "normalen" Tankstellen
Wien (OTS) - Die Preistreiberei bei Sprit hält an: Im Vergleich zu
Juni 2009 sind die Dieselpreise um durchschnittlich zehn Prozent
(plus 10,4 Cent pro Liter) in die Höhe geklettert, die
Eurosuperpreise um sechs Prozent (plus 7,2 Cent pro Liter). Das zeigt
die bun-desweite AK Treibstoffpreis-Analyse bei knapp 1.480
Tankstellen vom Juni. "Die stetig steigenden Preise treffen vor allem
die Pendler hart", sagt AK Präsident Her-bert Tumpel. "Das ist ein
unerträglicher Zustand. Durch eine Erhöhung der Mine-ralölsteuer
würden sie zusätzlich draufzahlen. Das darf nicht sein", so Tumpel.
Daher: Keine Sanierung des Budgets über höhere Massensteuern!
Eine Arbeitnehmerin, die täglich von Gänserndorf nach Wien pendelt
(rund 35 Kilome-ter für einen Arbeitsweg), muss im Juni zehn Euro
mehr an der Tankstelle für den Weg in die Arbeit zahlen als noch vor
einem Jahr. Aufs Jahr hochgerechnet wird die Pendlerin mit 100 Euro
mehr belastet als noch 2009.
Die AK Treibstoffpreis-Analyse zeigt, dass die Preise auch im
Vergleich zur letzten AK Erhebung im März gestiegen sind: Diesel
wurde um knapp fünf Prozent (plus fünf Cent pro Liter) teurer,
Eurosuper um knapp drei Prozent (3,4 Cent pro Liter).
Beim Bundesländer-Vergleich kommt heraus, dass Salzburger auf
hohem Niveau am günstigsten tanken. Der Sprit kostet um
durchschnittlich zwei Cent pro Liter weniger als in den restlichen
Bundesländern. Salzburg zeigt auch ein differenziertes Bild: Während
der Süden des Bundeslandes verhältnismäßig teuer ist, ist die Region
Salzburg Stadt und Umgebung billiger - dort gibt es mehr Wettbewerb.
Am meisten zahlen AutofahrerInnen für Sprit nach wie vor in den
westlichsten Bundes-ländern Vorarlberg und Tirol. Vor allem in Tirol
haben die Preise im Vergleich zu den Frühjahrspreisen stark
angezogen.
Deutliche Preisunterschiede sind auch innerhalb einzelner
Bezirksgrenzen zu finden: So können AutofahrerInnen beispielsweise in
Wien in Ottakring (16. Bezirk) 15 Cent pro Liter zwischen billigster
und teuerster Tankstelle sparen, im ersten Bezirk in der Innen-stadt
sind es sogar 17 Cent pro Liter. "Bei einer Tankfüllung von 60 Liter
bleiben immer-hin zehn Euro mehr im Geldbörsel", so Tumpel.
Die aktuelle AK Preiserhebung bestätigt auch die Erhebungen der
Bundeswettbe-werbsbehörde bei den Preisen an den Autobahntankstellen.
Durchschnittlich liegen die Spritpreise an den 38 untersuchten
Autobahntankstellen um elf Prozent höher als an den anderen
Tankstellen in Österreich. Generell gilt: Diskonter sind billiger -
im Durchschnitt um ein bis zwei Cent pro Liter als Markentankstellen.
SERVICE: Die Erhebung finden Sie im Internet unter
www.arbeiterkammer.at (Forts.)
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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