Unmoralische Verschwendung von Steuergeldern für Tiergefängnisse

Der Österreichische Tierschutzverein fordert stattdessen Unterstützung für Tier- und Artenschutz

Salzburg (OTS) - Betrachtet man die Subventionen, die Österreich für Zoos ausgibt, scheint die Wirtschaftskrise nicht vorhanden. Allein für das Affenhaus im Schönbrunner Tiergarten wurden satte 11,5 Mio Euro bezahlt, den Löwenanteil bestritt das Wirtschaftsministerium, die Stadt Wien schoss 3 Millionen Euro zu, also alles Steuergelder von Bürgern, die ständig Einschränkungen ihres Lebensstandards hinnehmen müssen.

Dem nicht genug, stellte das Wirtschaftsministerium nochmals
2,5 Millionen Euro für die neue Südamerikaanlage ebenfalls im Zoo Schönbrunn zur Verfügung, lediglich 500.000 Euro zahlte Schönbrunn selbst.

Angesichts dessen, dass für Tierschutz in Österreich so gut wie keine Gelder locker gemacht werden, Tierheime platzen aus allen Nähten, Tierschutzvereine, die nur von Spenden leben leisten täglich wertvolle Tierschutzarbeit, bezeichnet der Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins Erich Goschler diese astronomischen Zahlen als geradezu unmoralisch. Statt immer neue Tiergefängnisse zu errichten, wäre es sinnvoller, Artenschutz in situ zu betreiben und Tierschutzvereine und Tierheime zu unterstützen.

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Marion Löcker
Tel.: 01/8973346
Österreichischer Tierschutzverein

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