Mitteleuropäische Biomassekonferenz 2011 - Super-Echo bei Call for Papers

Wien (OTS) - Nach der überaus erfolgreichen und mit dem Congress Award Graz ausgezeichneten Mitteleuropäischen Biomasse-Konferenz 2008, die mehr als 1.000 Teilnehmer/innen aus fast 60 Ländern in ihren Bann ziehen konnte, steht der Österreichische Biomasse-Verband mitten in den Vorbereitungen für die 3. Mitteleuropäische Biomasse-Konferenz, die vom 26. bis 29. Jänner in der Messe Graz über die Bühne gehen wird.

125 Einreichungen

Vor wenigen Wochen haben die Veranstalter an die Akteurinnen und Akteure aus der nationalen und internationalen Bioenergie-Szene einen Call for Papers gerichtet - und waren von den 125 Einreichungen nahezu überwältigt. "Die Vielzahl und Vielfalt hochwertiger Rückmeldungen aus dem In- und Ausland zeigen nicht nur das enorme Interesse für und an der energetischen Nutzung von Biomasse, sondern sie belegen auch die schier grenzenlosen Entwicklungspotenziale und die bedeutende Rolle, die Holz und andere nachwachsende Rohstoffe innerhalb eines erneuerbaren Energie-Mixes zu spielen vermag", zeigt sich der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Heinz Kopetz, begeistert. Einer Expertengruppe obliegt es nun, aus der Fülle hochkarätiger Einreichungen Beiträge für die Konferenz auszuwählen.

In bewährter Manier wird die Konferenz einen aktuellen Überblick über die neuesten politischen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet der energetischen Biomassenutzung geben. Fragen der Rohstoffverfügbarkeit, deren Bereitstellung und Umwandlungstechnologien werden dabei genauso auf dem Programm stehen wie Finanzierungskonzepte, Aspekte der Marktentwicklung, Auswirkungen auf Umwelt und Klima sowie politische Handlungserfordernisse.

Auch die Nationalen Aktionspläne der EU-Staaten, die zum Zeitpunkt der Konferenz bereits einige Monate "auf dem Buckel" haben, werden einer ersten Analyse hinsichtlich ihrer Umsetzung unterzogen.

Darüber hinaus wird es ein sogenanntes "Industrie Forum" geben, das der Präsentation österreichischer Spitzentechnologie dient, das "Matchmaking Event" wiederum fungiert als Kooperationsbörse für Unternehmer. Spezialworkshops zu den Themenkreisen Feinstaub und Torrifikation von Biomasse sowie attraktive Exkursionen runden das Konferenzprogramm ab. Da zur selben Zeit am nahezu selben Ort auch die "Häuslbauer"-Messe stattfindet, bietet sich den Konferenz-Teilnehmern/innen auch die Möglichkeit, zahlreiche Neuerungen in der Biomasse-Technologien gleich in Augenschein zu nehmen.

Die 3. Mitteleuropäische Biomassekonferenz wird in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Steiermark, dem Klima- und Energiefonds, der Bioenergie 2020+ und der Messe Graz und organisiert. Als Energieexperte der Steirischen Landwirtschaftskammer ist der künftige Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Horst Jauschnegg, der mit Oktober 2010 sein Amt antreten wird, bereits voll in die Aktivitäten rund um die Konferenz involviert. "Ich bin überzeugt davon, dass es uns gelingen wird, die enormen Potenziale von Bioenergie nicht nur den Anwesenden zu präsentieren, sondern darüber hinaus auch deutliche Signale auszusenden, dass die heimische und internationale Biomasse-Szene bereit ist, den Anforderungen einer ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltigen Energieversorgung gerecht zu werden", ist Jauschnegg überzeugt.

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Doris Hofbauer
Österreichischer Biomasse-Verband
Franz Josefs-Kai 13, 1010 Wien
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E-Mail: hofbauer@biomasseverband.at
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