Bayr zu IG-Luft: Neues Gesetz gibt Landeshauptleuten wirksame Instrumente gegen Luftverschmutzung in die Hand

Wien (OTS/SK) - Im heute, Mittwoch, stattfindenden Umweltausschuss im Parlament stehen neue Regelungen im Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-Luft) an. "Die neuen Regelungen im IG-Luft sind ein großer Schritt in die richtige Richtung, um Menschen schneller und effektiver vor gesundheitsschädlichen Luftbelastungen zu schützen", so SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Als wesentliche Änderungen im neuen IG-Luft nannte die SPÖ-Umweltsprecherin einerseits die künftige Möglichkeit für Landeshauptleute endlich Maßnahmen im Bereich des Ziel- und Quell-Verkehrs in Belastungsgebieten, anderseits konkrete Maßnahmen gegen hohe Luftbelastung setzen zu können. "Mit dieser Änderung haben schlimme Stinker wie EURO Null LKWs mittelfristig in diesen Gebieten dann für immer ausgestunken. Außerdem konnten die vielen Ausnahmen beseitigt werden, die für die Landeshauptleute ein rasches und effektives Handeln fast unmöglich machten", freut sich Bayr. ****

Als Erfolg bezeichnete die SPÖ-Umweltsprecherin, dass künftig auch Baumaschinen mit 18 KW bundesweit überprüft werden müssen. "Gerade die Stadt Wien war mit ihren strengen Restriktionen gegen die 18 KW Offroad-Maschinen Vorbild für ganz Österreich. In der Vergangenheit waren Wien jedoch aufgrund der zahlreichen Ausnahmen im bundesweiten IG-Luft die Hände gebunden. Das ist künftig anders. Und das ist gut so", so Bayr. Auch die Möglichkeit, bestehenden Betrieben die Verbesserung ihrer technischen luftrelevanten Anlagen nach zehnjährigem Bestand vorschreiben zu können, ist nach Auffassung der SPÖ-Umweltsprecherin ein positiver Schritt. (Schluss) rb/mp

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