Peter Haubner zu IG-Luft: Realistische Umwelt- und Gesundheitsziele auf europäischen Niveau umgesetzt

Durch Grenzwerte auf EU-Niveau ist Wirtschaftsstandort international wettbewerbsfähig und Betriebe und Arbeitsplätze in Österreich gesichert

Wien (OTS) - Die heute im Umweltausschuss des Parlaments beschlossene Novelle zum Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) ist auf die harten und intensiven Verhandlungen der letzten Wochen zurückzuführen. "Mit dieser Novelle wurde erreicht, dass die österreichischen Grenzwerte den europäischen Vorgaben angepasst werden und ein guter Kompromiss für alle Beteiligten erzielt", so der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Peter Haubner.

Zusätzlich zur Angleichung der wettbewerbsverzerrenden österreichischen Grenzwerte für die Luftschadstoffe Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) an die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Werte wird ein Vorwarnsystem vorangestellt, damit rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. "Investitionen in Betriebsansiedlungen und -erweiterungen sowie wichtige Infrastrukturvorhaben sind damit ebenso gesichert wie der Werkverkehr unserer kleinen und mittleren Unternehmen", führt Haubner aus.

Das neue Luftreinhaltungsrecht ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Luftqualität und damit der Umwelt und Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher in den nächsten Jahren. Neu hinzu kommt der Schutz vor sehr kleinen Feinstaubpartikeln, der entsprechend der neuen EU-Richtlinie eingeführt wird. "Diese Umsetzung mit Augenmaß beweißt, dass Gesundheit und Umweltschutz einerseits und die Sicherung des Wirtschaftsstandortes andererseits kein Widerspruch sein müssen", so Haubner.

"Den Bundesländern steht nun ein gut ausgewogenes und wirksames Maßnahmenangebot zur Reduktion der Luftschadstoffbelastung zur Verfügung. Wichtig aus Sicht des Wirtschaftsstandortes ist es, dass wir pragmatische und für alle Seiten gangbare Lösungen für Betriebsanlagen und den Werkverkehr erreicht haben", führt der Wirtschaftsbund-Generalsekretär aus.

Haubner abschließend: "Mit dieser ausgewogenen Novelle profitieren sowohl der Umweltschutz als auch der Wirtschaftsstandort. Es wird sowohl der Gesundheit der Bevölkerung als auch dem Umweltschutz Rechnung getragen - und zwar ohne den Wirtschaftsstandort zu belasten."

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