GdG-KMSfB-Weller: Holender geht, die Gewerkschaft bleibt

Kollektivvertragspartnerin des Betriebsrats ist weiterhin Bundestheaterholding

Wien (OTS/ÖGB) - "Unsere Aufgabe ist es weiterhin, die MitarbeiterInnen der Staatsoper bezüglich ihrer sozialen Rechte zu vertreten. Ioan Holender wünschen wir in seinem neuen Aufgabenbereich alles Gute", erklärte heute, Mittwoch, der Stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Peter Weller.++++

"Wir haben in der Wiener Staatsoper eine gute Gesprächsbasis mit unserer Kollektivvertragspartnerin, der Bundestheaterholding", stellte Weller, anlässlich des Vorabdrucks von Holenders Memoiren, klar. Darin kritisiert der beinahe schon ehemalige Staatsoperndirektor die angebliche Unbeweglichkeit von Betriebsräten und Gewerkschaften. Vonseiten des Betriebsrates und der GdG-KMSfB war aber immer klar, dass ArbeitnehmerInnenrechte nicht aufgrund kurzsichtiger Pläne eines Staatsoperndirektors geopfert werden dürfen: "Wir begrüßen Innovation und Mut zur Veränderung. Aber ohne Rücksicht auf MitarbeiterInnen und ihre Interessen geht das sicher nicht", so Weller.

"Die Staatsoper und ihre Bediensteten sind ein zentraler Faktor in Österreichs Kulturlandschaft. Als Gewerkschaft werden wir alles beitragen, um diesen Status zu erhalten. Dabei gleichzeitig das Wohl der MitarbeiterInnen im Visier zu haben, steht in keinem Widerspruch", so Weller.

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