Faul und Aubauer: Senioren sollen länger in der eigenen Wohnung leben können!

Seniorensprecher von SPÖ und ÖVP wollen Verbesserungen beim barrierefreien Wohnen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Für ältere Menschen ist die Gefahr, zu stürzen, besonders hoch. 80 Prozent der Unfälle von Senioren sind auf Stürze zurückzuführen. 90 Prozent davon passieren in den eigenen vier Wänden. Es gilt daher, die Wohnungen sturzsicher zu machen! Dazu braucht es eine Reihe von Maßnahmen, fordern die Seniorensprecher von SPÖ und ÖVP, Abg. Christian Faul und Abg. Mag. Gertrude Aubauer, heute, Mittwoch. ****

"Unser Ziel ist: Möglichst viele Menschen sollen möglichst lang daheim möglichst gesund leben können", so Gertrude Aubauer, ÖVP-Seniorensprecherin. Christian Faul, SPÖ-Seniorensprecher, verweist auf eine aktuelle Studie der Bundesinnung Bau. Diese kommt zum Schluss: Für die Volkswirtschaft rechne es sich, wenn Altbauten barrierefrei gestaltet werden. "Der Eintritt in ein Pflegeheim als Folge eines Sturzes kann damit um Jahre hinausgeschoben werden. Es müssen damit weniger teure Pflegeheime gebaut werden, Senioren könnten länger daheim leben", so Faul zum Ergebnis der Studie.

Ein Umbau rechne sich auch für den einzelnen: In einem Beispiel heißt es: "Durch eine altersgerechte Adaptierung der Wohnanlage kann die Verweildauer für eine ältere Person in der eigenen Wohnung um rund fünf Jahre verlängert werden!" Meist braucht es einen Umbau der Nassräume, z.B. einen ebenen Zugang zur Dusche, rutschfeste Bodenbeläge, einen Lift, usw.

Die Seniorensprecher der Regierungsparteien sind der Ansicht, es gelte nun, sämtliche in den Bundesländern unterschiedliche Förderungen zu durchforsten. "So wie bei der thermischen Sanierung sollte es in allen Bundesländern auch für den Umbau in Richtung Barrierefreiheit finanzielle Anreize geben", so die beiden Abgeordneten.

Darüber hinaus braucht es mehr Service. Es ist oft kompliziert, mehrere Handwerker zu koordinieren und die Kosten insgesamt abzuschätzen. Der Seniorenbund hat bereit im Vorjahr das Modell eines "Beratungschecks" vorgestellt, so Aubauer. "Die Sanierung sollte "aus einer Hand" erfolgen." Vorbild könnte das One-Stop-Shop-Modell sein.

"Generell braucht es auch ein Umdenken in den Köpfen. Alle Wohnungen für Junge und Ältere sollten barrierefrei ausgestattet sein. Das ist unser langfristiges Ziel", so Aubauer und Faul unisono.
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