Pendl: Umfassende SPÖ-Sicherheitsstrategie dient Freiheit und Sicherheit in Österreich

Csörgits: Sozialer Friede ist grundlegendes Fundament für die Innere Sicherheit eines Landes

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des Österreich 2020-Prozesses fand im SPÖ-Parlamentsklub unter der Leitung von SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl eine weitere Sicherheitsveranstaltung, diesmal mit Schwerpunkt "Soziales", statt. Pendl betonte die Notwendigkeit einer umfassenden Sicherheitsstrategie, die die Freiheit und Sicherheit der Menschen in Österreich gewährleisten soll. "Ziel dieser Veranstaltung ist es, bis zum Herbst Positionen im Bereich Innere Sicherheit zu entwickeln, damit auch in Zukunft die Menschen in unserem Land vor Kriminalität geschützt werden", so Pendl am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Pendl erläuterte in seinen Ausführungen ein mögliches Szenario, wie sich Kriminalität bis zum Jahr 2020 in Österreich und Europa entwickeln wird. "Eindeutig feststellbar ist, dass sich Kriminalität internationalisieren wird, daher ist eine Bekämpfung nur durch eine verstärkte polizeiliche Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene möglich", so der SPÖ-Sicherheitssprecher.****

Neben dem Schwerpunkt Kriminalitätsbekämpfung widmete sich die Veranstaltung insbesondere dem Bereich "Soziales". Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darüber einig, dass sozialer Friede das grundlegende Fundament für die Innere Sicherheit eines Landes darstellt. Daher wiederholte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits die Notwendigkeit, auch künftig die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, insbesondere Jugendarbeitslosigkeit als zentrale Herausforderung für die Politik zu definieren. "Wir müssen auch in Zukunft unsere Energie für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit verwenden. Ein gut funktionierender Sozialstaat dient der Korrektur von Schicksalen. Das Leben beginnt ungerecht und es endet ungerecht. Allein ein funktionierender Sozialstaat kann diese Ungerechtigkeiten ausgleichen. Sichern wir unserer Jugend Arbeit und sozialen Frieden, bekämpfen wir damit Jugendkriminalität und Rechtspopulismus", erklärte Csörgits.

Pendl und Csörgits betonten in ihren Ausführungen, dass der Sicherheitsbegriff, zu dem sich die Sozialdemokratie bekenne, ein umfassender sei. "Die Innere Sicherheit eines Landes steht in direktem Zusammenhang mit einer funktionierenden Sozialpolitik. Außerdem muss ein Staat dafür sorgen, dass seine Polizistinnen und Polizisten gut ausgebildet, gut bezahlt und gut ausgestattet sind. Sie sind jene, die dafür sorgen, dass Sicherheit kein Privileg von einigen wenigen ist, sondern alle Bürgerinnen und Bürger in Freiheit und Sicherheit leben können", so Pendl abschließend. (Schluss) sa/mp

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