BO Amann zum WKÖ Arbeitspapier: RFW Forderungen sind erfüllt!

Leistbarer Sozialstaat ist auch eine Herausforderung für die Wirtschaft!

Wien (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wirtschaftsbund dem RfW und dem sozialistischen Wirtschaftsverband stellte das Präsidium der WKÖ das sehr engagierte Arbeitsprogramm der nächsten Legislaturperiode vor. Dieses wird vom RFW inhaltlich voll unterstützt, da alle RFW Forderungen der letzen Jahre dort eingearbeitet sind, so der designierte WKÖ Vizepräsident und RfW Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: Die Wirtschaftskrise ist noch längst nicht zu Ende. Die Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Im Gegensatz zur Politik hat man aber in der WKÖ die notwendigen Rezepte, diese Krise zu bewältigen. Nun liegt es an der Politik ihren Status der Untätigkeit endlich zu beenden und der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Ziel muss eine ausgabenseitige Sanierung sein, auch wenn diese zu Einschnitten für Einzelne aber auch Interessengruppen führt. In so einer Situation muss auch das Schlachten heiliger Kühe erlaubt sein. Niemand, auch die Beamten und Leistungsempfänger können ungeschoren davonkommen, denn den Leistungsträgern darf die Motivation zur Leistungsbereitschaft nicht genommen werden. Auf keinen Fall darf die Kaufkraft geschmälert werden, denn diese ist der Motor für die Konjunktur."

Persönlich setzt sich der RFW Bundesobmann für einen leistbaren Sozialstaat ein. Dabei muss es zu einem Umdenken beim Gesetzgeber kommen. Um die Betriebe von ungerechten Kosten zu entlasten, stellt sich Amann etwa eine Versicherungspflicht von Freizeitunfällen vor. Derzeit wird die AUVA nicht solidarisch, sondern einzig und allein aus den Beiträgen der Wirtschaft finanziert, wobei die Arbeitsunfälle nur noch 12 Prozent ausmachen. Die Wirtschaft hat die Hausaufgaben gemacht, darf aber die Rendite dafür nicht kassieren. Die Verweigerung des Return of Investment durch den Gesetzgeber darf nicht länger hingenommen werden, so Amann

Eine weitere Zentralforderung des RFW ist die Einführung eines Teilzeitkrankenstandes, wie in der Schweiz und Liechtenstein längst praktiziert. Dieses Modell macht volkswirtschaftlich durchaus Sinn, schließlich bedeutet Krankenstand nicht gleichzeitig auch völlige Arbeitsunfähigkeit. Zeitlich begrenzte Tätigkeiten, die nicht den Gesundungsprozess beeinträchtigen, sollten für Jedermann zumutbar sein. Langzeitausfälle, gerade nach Unfällen und Operationen, könnten so für beide Seiten entschärft werden, denn mit der Einführung des Teilzeitkrankenstandes hat auch der Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen der ärztlichen Unbedenklichkeit am Arbeitsprozess zu beteiligen. Durch die im Teilzeitbereich erbrachten Leistungen könnte die Zahl der Krankenstandstage erheblich reduziert werden, was zu einer weiteren Entlastung des Gesundheitssystems aber auch der Wirtschaft führt, so RFW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend. (mb)

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