SPÖ behandelt Zukunftsthemen für Oberösterreich: LHStv. Ackerl zeigt 'Wege der Sozialpolitik bis 2020' auf

Klubobmann Frais: "SPÖ wird im Land positive Schwerpunkte für die Bevölkerung setzen".

Linz (OTS) - In seinem Referat "Wege der Sozialpolitik bis 2020" betont LH-Stv. Ackerl, dass trotz oder gerade wegen der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten im Sozialbereich die Zeichen auf Ausbau stehen müssen. Bis 2020 gilt es in allen wesentlichen Bereichen der oö. Soziallandschaft - von Jung bis Alt - die Angebote auszuweiten:
im Bereich der Jugendwohlfahrt insbesondere das Angebot der Schulsozialarbeit, im Bereich der Menschen mit Beeinträchtigung Wohnangebote und sinnstiftende Beschäftigung bzw. Integration in den Arbeitsmarkt, und im Bereich der älteren, pflegebedürftigen Menschen braucht es natürlich mehr Mobile Dienste für die Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden und stetige Verbesserungen bei den speziellen Wohnformen. Die derzeitige Finanzierungsstruktur für all diese und weitere soziale Angebote ist aber an ihre Grenzen gestoßen, weshalb es notwendig ist, mehr finanzielle Mittel für die öffentliche Hand sozial gerecht durch Beiträge von Vermögen zu lukrieren.

Landesrat Dr. Herrmann Kepplinger machte bei der SP-Klubklausur klar, dass die Bedeutung des Öffentlichen Verkehrs für die SPÖ ungebrochen hoch ist und die knappen budgetären Mittel nicht zu massiven Leistungsverschlechterungen führen dürfen: "Der Öffentliche Verkehr ist sowohl aus sozialpolitischer wie auch als umwelt- und regionalpolitischer Sicht von außerordentlicher Bedeutung. Dieses Herzstück öffentlicher Infrastruktur darf nicht ausschließlich als Kostenfaktor gesehen werden. Der Nutzen und die Qualität für die Menschen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich stehen für mich an erster Stelle".

Die weiteren Herausforderungen bei Schule und Bildung führte SP-Klubobmann Dr. Karl Frais aus: "Oberösterreich muss sich vorbereiten auf den bevorstehenden großen Strukturwandel am Bildungssektor. Die Experten sind sich einig, dass Schülerinnen und Schüler von 10-14 Jahren gemeinsam unterrichtet werden sollen. Zudem ist es notwendig die Schulinfrastruktur auf die steigenden Aufgaben im Bereich der Ganztagsbetreuung vorzubereiten. Ein Bildungsprogramm zum Nachholen von Bildungsabschlüssen ist raschest umzusetzen".

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