Nationalstiftung erhöht Forschungsmittel auf 75 Millionen

Wien (OTS) - Die heimische Forschung erhält von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (FTE) heuer zusätzliche 12,6 Millionen Euro. "Insgesamt werden 2010 damit 75 Millionen Euro in den Forschungssektor gepumpt", sagt Stiftungsvorstand Moser.

In Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche ist das Unterstützen von Forschung, Technologie und Entwicklung besonders wichtig. Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat in ihrer jüngsten Sitzung weitere 12,6 Millionen Euro für Forschungsaktivitäten genehmigt. Für 2010 heißt das: Es fließen 75 Millionen Euro in langfristig verwertbare, interdisziplinäre Forschungsmaßnahmen.

Johann Moser, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer der austria wirtschaftsservice (aws): "Forschungsaktivitäten beflügeln den notwendigen Umbau unserer Wirtschaft. Sie sind Triebfedern für neue Arbeitsplätze, verbessern den Standort und erhöhen unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Nationalstiftung ist eine Säule für die österreichische Forschungslandschaft."
Begünstigte sind etwa der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWG), die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) oder die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Mehr Geld für Innovation und neue Technologien

"Mit den zusätzlichen Mitteln setzt die Nationalstiftung ein klares Zeichen für Forschung, Innovation und neue Technologien", sagt Bernhard Sagmeister, Stiftungsvorstand und aws-Geschäftsführer. Dazu gehört auch die Unterstützung der aws-Venture-Capital-Initiative, mit der Risikokapital für junge forschungs- und technologieorientierte Unternehmen mobilisiert wird.
Sagmeister: "Die Venture-Capital-Initiative schließt eine Finanzierungslücke zu herkömmlichen Finanzierungsinstrumenten wie Bankkrediten und ermöglicht damit das Umsetzen von Innovationen."

675 Forschungsmillionen seit 2004 aus der Stiftung

Die Dotierung der Nationalstiftung erfolgt aus Zinserträgen des erp-Fonds und der Österreichischen Nationalbank. Seit 2004 hat die Stiftung Mittel in der Höhe von insgesamt rund 675 Millionen Euro in die österreichische Forschungslandschaft ausgeschüttet. Schwerpunkte waren die Standortsicherung und die Stärkung der Forschungs-Kapazitäten in Wirtschaft und Wissenschaft. Die Betonung lag bei der Schaffung von Exzellenz im Kooperationsbereich und dem Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit Basisprogrammen und thematischen Impuls-Programmen, weiters bei der Unterstützung des Exzellenz-Aufbaus in der Wissenschaft und der grundlagenorientierten Forschung sowie bei innovativen Exzellenzprogrammen und Forschungsvorhaben.

Über austria wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die austria wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums-und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen, zinsgünstige Kredite, durch die Übernahme von Haftungen, durch Eigenkapital sowie durch Begleitung und Beratung. Ein Teil der Mittel der aws kommt aus dem erp-Fonds, einer Kapitalzuwendung des Marshall-Planes der Vereinigten Staaten von Amerika.

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