Heinisch-Hosek: "Mentoring hilft Frauen, ihr berufliches Netzwerk zu erweitern"

Das Cross Mentoring Programm des Bundes ermöglicht einen Erfahrungsaustausch über die Ressortgrenzen hinweg.

Wien (OTS) - Die Idee des Mentorings im Bundesdienst zur Unterstützung von Frauen in ihrer beruflichen Laufbahn feiert dieses Jahr ein Jubiläum: Seit nunmehr fünf Jahren läuft das sogenannte Cross Mentoring Programm, das seit seiner Initiierung auf große Resonanz stößt. "Aus- und Weiterbildung sowie die Möglichkeit der Arbeitsplatzrotation haben im öffentlichen Dienst einen hohen Stellenwert. Das Mentoring Programm bietet aber noch etwas Zusätzliches: Hier stehen die persönlichen Erfahrungen und Tipps im Vordergrund. Mentorin und Mentee können sich voll und ganz ihren individuellen Fragestellungen widmen", so Gabriele Heinisch-Hosek, Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst. Sie überreichte gestern den 46 Teilnehmenden des Programmjahres 2009/10 ihre Urkunden.

Ein Jahr lang treffen sich im Rahmen des Programms je eine Mentorin oder ein Mentor, das sind erfahrene Führungskräfte, mit einem oder zwei weiblichen Mentees, die sich auf ihrem Karriereweg orientieren wollen. "Wichtig dabei ist, dass die Mentorin oder der Mentor aus einem anderen Ressort kommen als ihre Mentees. Das ermöglicht einen Austausch über die Grenzen des bekannten Umfelds hinweg", so Heinisch-Hosek. Die Mentees könnten dadurch nicht nur andere Strukturen und Arbeitsmethoden kennen lernen, sondern auch ihre beruflichen Kontakte ausbauen: "Mentoring hilft Frauen, ihre beruflichen Netzwerke zu erweitern. Es bietet die Chance, auf Erfahrungen in anderen Ressorts zurück zu greifen."

Mit der Methode des Mentoring sollen nicht nur die beruflichen Kompetenzen von Frauen gestärkt, sondern ihre Kompetenzen sollen vor allem auch sichtbarer gemacht werden, so die Supervisorin das Programms, Ursula Lengauer. "Die Begriffe Erfolg und Karriere werden häufig nur so verstanden, dass es dabei um einen Aufstieg in der Hierarchie oder um mehr Gehalt geht. Doch ein erfolgreicher Karriereweg kann genauso auf gleicher Ebene stattfinden. Im Mentoring-Prozess sollte daher auch thematisiert werden, wie solche Erfolge und Leistungen von Frauen besser sichtbar gemacht werden können", so Lengauer.

Ministerin Heinisch-Hosek dankte abschließend den Mentorinnen und Mentoren für ihren Einsatz. "Das ist ein Programm, bei dem alle Beteiligten profitieren, nicht nur die Mentees. Es ist für beide Seiten eine Bereicherung, einen Einblick in andere Arbeitsbereiche zu gewinnen und über das eigene Umfeld zu reflektieren. Ich setze daher darauf, dass wir dieses Programm auch in den nächsten Jahren mit vollem Engagement weiterführen können."

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Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel: (01) - 53115 - 2149
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