FPÖ-Kunasek: Manipulationsskandal an der FH Joanneum Graz weitet sich aus

Mittels parlamentarischer Anfrage soll mögliches Versagen der Justiz aufgeklärt werden

Wien (OTS) - "Gegen den Leiter des Studienganges "Journalismus und Public Relations" an der FH Joanneum in Graz, Heinz Fischer, gibt es seit geraumer Zeit schwere Manipulationsvorwürfe. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang Eingangsprüfungen manipuliert und Bewerber bevorzugt behandelt zu haben. Beschwerden von FH-Mitarbeitern führten zu einer Prüfung durch die interne Revision, deren Bericht noch immer unter Verschluss gehalten wird", so der steirische FPÖ-Landesparteisekretär NAbg. Mario Kunasek, welcher bereits am 27. April eine parlamentarische Anfrage zu diesen Vorwürfen an Wissenschaftsministerin Karl gestellt hat.

"Laut Medienberichten gibt es nun Hinweise auf eklatante Ermittlungspannen der Staatsanwaltschaft. So soll die Akte dieser Causa nur sechs Stunden auf dem Tisch der Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien gelegen sein und dann umgehend zurück nach Graz beordert worden sein. Seltsam erscheint auch der Umstand, dass der zuständige Staatsanwalt auf Urlaub ging und der nun ermittelnde Oberstaatsanwalt dem Rechtsanwalt, der die Anzeige der anonymen Kläger einbrachte, die Akteneinsicht verweigert. Die Justizministerin verabsäumte es bis heute, der Staatsanwaltschaft die Weisung zu erteilen, den internen Revisionsbericht der FH Joanneum zu greifen", führt Kunasek weiter aus.

"Zur Aufklärung des Manipulationsskandals könnten auch die steirischen Sozialisten etwas beitragen. Immerhin halten sich die Gerüchte, wonach unter den bevorzugten Studienbewerbern vor allem Personen mit einem Naheverhältnis zur SPÖ waren, hartnäckig. Aufgrund der bisherigen Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft hat allerdings auch Justizministerin Bandion-Ortner enormen Aufklärungsbedarf. Deshalb versuche ich mittels einer weiteren parlamentarischen Anfrage zu dieser Causa, diesmal an die Frau Justizministerin, endlich Licht ins Dunkle dieses Skandals zu bringen. Immerhin wird durch solche Vorgänge das Ansehen der FH Joanneum, des Bildungslandes Steiermark aber auch der Justiz massiv beschädigt", so Kunasek abschließend.

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