- 22.06.2010, 12:27:14
- /
- OTS0136 OTW0136
Zinggl zur sozialen Lage der KünstlerInnen: "Kein Ende des desaströsen Zustandes in Sicht"
Grüne bedauern den fehlenden Reformwillen in den Ministerien
Wien (OTS) - "Riesiger Ressourcenaufwand, winziger Output", fasst
der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, die Gespräche in den
interministeriellen Arbeitsgruppen zur sozialen Lage der
KünstlerInnen zusammen. "Nach einem Jahr intensiver Arbeit, bei der
sich insbesondere die Interessensvertretungen durch immense
Sachkenntnis und kreative Lösungsvorschläge hervorgetan haben, stehen
auf der Habenseite gerade einmal eine Beratungsstelle für
KünstlerInnen und die Möglichkeit zu Buche, die selbstständige
künstlerische Tätigkeit ruhend zu stellen - eine Option, die etwa
Gewerbetreibenden schon längst offen steht. Alle anderen Forderungen
aus dem umfassenden Katalog der Kulturschaffenden haben die
zuständigen Ministerien zur Kenntnis genommen, sodann aber gleich
vertagt. Das ist überaus bedauerlich. Angesichts dieses minimalen
Reformtempos ist jedenfalls kein Ende der desaströsen Lage der
KünstlerInnen in Österreich in Sicht." Zinggl fordert einmal mehr die
Einführung einer effektiven sozialen Absicherung für Künstlerinnen
und Künstler, die deutlich über der Armutsgrenze liegen muss.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






