FCG -Vorsitzender Schöls stellt zur laufenden Pensionsdebatte klar: "45/40 Beitragsjahre müssen auch in Zukunft genug sein!"

St. Pölten (OTS) - Die unsachlichen, unqualifizierten Aussagen selbsternannter, so genannter Experten sind unverzüglich auf ihren wahren Sachinhalt zu reduzieren. Die kolportierten Zahlen des Pensionsantrittsalters sind um krankheitsbedingte Pensionsantrittsgründe zu reduzieren, damit erscheint das faktische Pensionsantrittsalter der österreichischen Arbeitnehmer/innen in einem gänzlich anderen Bild.

"Was Invaliditätspension, Schwerarbeiterpension, das faktische und gesetzliche Pensionsantrittsalter, sowie den in der Tat nicht vorhandenen Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer betrifft, muss endlich ein ordentliches Gesamtpaket auf den Tisch,"
sagt GÖD-NÖ Vorsitzender Schöls.

Wir wissen alle, dass der Zutritt zur Invaliditätspension sehr schwierig ist.
Menschen, die tatsächlich sehr krank sind, werden oft jahrelang bürokratisch im Kreis herumgeschickt. Das ist menschenunwürdig. Wer tatsächlich zu krank ist, um weiterhin zu arbeiten, hat einen Anspruch auf eine Invaliditätspension. Hier ist der Gesetzgeber dringend gefordert.

Auch die aktuelle Form der Schwerarbeiterpension erweist sich wenig praxistauglich. Wer tatsächlich lange Zeit einer schweren Arbeit nachgegangen ist, hat ebenfalls Anspruch auf Entlohnung in Form begünstigter Pensionsregelungen. Auch in diesem Zusammenhang muss rasch eine praxistaugliche Lösung gefunden werden.

Vorsitzender Schöls anschließend: "Österreichs Arbeitnehmer/innen haben ein Recht auf Planungssicherheit und daher ist der Sozialminister gefordert, umgehend einen praktikablen Vorschlag vorzulegen!"

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