Korrekte Anmeldung - eine Frage der Fairness

Bezahlte Mannschaftsspieler sind Dienstnehmer

St. Pölten (OTS) - Im Fußballverein oder beim Eishockeymatch wird sportliche Fairness groß geschrieben. Dieser Grundsatz soll auch bei der korrekten Anmeldung zur Sozialversicherung gelten. Laut Verwaltungsgerichtshof sind alle Spieler und Trainer, die für diese Tätigkeit entlohnt werden, Dienstnehmer. Der "Arbeitgeber" ist der Verein. Dieser muss daher betroffene Spieler und Trainer bei der zuständigen Gebietskrankenkasse (also für NÖ Vereine bei der NÖGKK) zur Versicherung anmelden und Beiträge bezahlen. Liegt das monatliche Entgelt unter der Geringfügigkeitsgrenze (derzeit 366,33 Euro), umfasst die Pflichtversiche-rung nur die Unfallversicherung. Bei höherer Gage ist der Spieler oder Trainer kranken-, unfall-, pensions- und auch arbeitslosenversichert. Die dafür anfallenden Sozialversiche-rungsbeiträge zahlt der Verein an die NÖGKK. In bestimmten Fällen können allerdings pauschale Reiseaufwandsentschädigungen geltend gemacht werden.

Achtung: Bei Nichtanmeldung sind Beiträge bis zu fünf Jahre nachzuzahlen. Die NÖGKK prüft die richtige Anmeldung durch Sportvereine. Die Vereinsverantwortlichen sind für die korrekte Abwicklung persönlich haftbar. Zur Unterstützung bei der Handhabung schickt die NÖGKK dieser Tage Infobriefe an alle Fußballvereine aus. Informationen gibt es auch unter www.noegkk.at sowie unter der Hotline 050899/7100.

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