Beatrix Karl: Reform stärkt Vorreiterrolle der ÖAW in der außeruniversitären Forschung

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin begrüßt Reformschritte - weitere Herausforderungen entschlossen angehen

"Die Österreichische Akademie der Wissenschaften nimmt in der außeruniversitären Forschung eine Vorreiterrolle ein, die mit der nun beschlossenen Reform weiter gestärkt wird", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Die Ministerin begrüßt die Reformschritte der ÖAW, die eine Weiterentwicklung von der Gelehrtengesellschaft hin zu einer modernen Forschungsträgerin ermöglichen und ist überzeugt, dass die ÖAW weitere Herausforderungen ebenso entschlossen angeht. "Nur so kann sie ihre Position als moderne Forschungsträgerin stärken", sagt Karl.

"Ich danke ÖAW-Präsident Helmut Denk und dem Präsidium. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr haben sie die Basis für die Reform gelegt", verweist die Ministerin auf das klare Votum. Am vergangenen Freitag haben in der Sitzung der ÖAW mehr als 93 Prozent für die Reform gestimmt. Die ÖAW-Reform beinhaltet eine Stärkung des Präsidiums, raschere Entscheidungsstrukturen durch die Implementierung eines Akademierates sowie die Einsetzung eines Finanzmanagers.

Die ÖAW ist eine der zentralen Einrichtungen in der heimischen Forschungslandschaft und kann auf zahlreiche Institute verweisen, die weltweit eine führende Rolle einnehmen, wie beispielsweise in den Bereichen Quantenphysik, Molekularbiologie, Mittelalterforschung, Papyrologie und Demografie (der jüngst ausgezeichnete Wittgenstein-Preisträger Wolfgang Lutz ist Direktor des Instituts für Demografie der ÖAW und gehört zu den weltweit führenden Demografen). Die ÖAW hat mehr als 1.300 Mitarbeiter/innen und ist weiters eine der zentralen Fördererinnen des heimischen Nachwuchses, wie sich alljährlich bei den Wittgenstein- und START-Preisen zeigt.

"Als Forschungsministerin ist es mir zentrales Anliegen, dass die ÖAW die weiteren Herausforderungen ebenso geschlossen und entschlossen angeht, wie sie diese Reform beschlossen hat. Ich baue hier auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Generalsekretär Arnold Suppan", so die Ministerin. "Letztendlich sichern diese Reform und die weiteren Schritte - wie die Erstellung eines Entwicklungsplans, die Entwicklung einer Strategie und ein modernes Finanzmanagement mit einem starken Finanzmanager - die ÖAW nachhaltig", so die Ministerin abschließend.

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