Brosz: ÖBB finanziert Pelinkas Faymann-Lobbying beim ORF

Versorgungsposten ist Ausdruck beschämender politischer Kultur der SPÖ

Wien (OTS) - Es ist so weit: Für den Vorsitzenden des SPÖ-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat, Nikolaus Pelinka, wurde ein passender Versorgungsposten gefunden. Es war ein offenes Geheimnis, dass er in einem unter SP-Einfluss stehenden, staatsnahen Unternehmen untergebracht werden soll. Gefunden wurden die ÖBB. "Das ist eine beschämende politische Kultur der SPÖ", so Dieter Brosz, ORF-Sprecher der Grünen.

Pelinka gab seinen Job als Pressesprecher der Bildungsministerin von einem Tag auf den anderen auf und wurde zum Vorsitzenden des SP-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat gekürt. Führende Sozis haben diesen Schritt dahingehend kommentiert, dass er sich künftig täglich 24 Stunden um den ORF kümmern wird, um dort als Statthalter Faymanns zu fungieren. "Wir sind schon sehr gespannt, wie der hochdotierte Dienstvertrag von Pelinka bei den ÖBB aussehen wird, damit er weiterhin 24 Stunden Lobbying für Werner Faymann am Küniglberg betreiben kann", so Brosz.

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