Steuerfreibetrag für behinderte Menschen seit 1987 nicht erhöht

FPÖ will Inflationsanpassung

Wien (OTS) - FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer fordert die Bundesregierung auf, angesichts der Auswirkungen der Finanzkrise den Rotstift keinesfalls im Bereich behinderter Menschen anzusetzen.

Hofer: "Schon jetzt sind behinderte und pflegebedürftige Menschen Opfer der leeren Kassen, weil weder das Pflegegeld erhöht wird noch die Freibeträge adäquat angepasst werden. Beim Pflegegeld gibt es einen Inflationsverlust von knapp 20 Prozent für die Betroffenen. Gehbehinderten wird ein Freibetrag von der Einkommenssteuer für außergewöhnliche Belastungen in der Höhe von 153,- Euro monatlich gewährt, dieser wurde allerdings seit 1987 kein einziges Mal erhöht."

Hofer fordert die Bundesregierung auf, den Freibetrag auf 250 Euro zu erhöhen und dann jährlich der Inflation anzupassen: "Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung nicht oder nur kaum mobil sind, sind von den Mängeln in der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur und den hohen Energiepreisen besonders schwer betroffen."

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