Kindergesundheit - SP-Wagner und SP-Reindl: "Wien hat international beachtete Präventionsangebote"

VP-Korosec ignoriert hartnäckig das umfangreiche Angebot der Stadt Wien

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien ist und war führend in der Gesundheitsprävention in allen Altersgruppen, auch und vor allem bei den Kindern und Jugendlichen. Gerade in den Bereichen Sport und gesundes Essen gibt es in Wien unzählige Angebote, die auch international Beachtung finden", reagiert der Gesundheitssprecher der SPÖ Wien und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Wiener Gemeinderates, KR Kurt Wagner, auf Kritik von VP-Korosec. "Korosec fällt offenbar nicht mehr ein, als alte, längst widerlegte Kritik aufzuwärmen. Mit ihren Argumenten beweist sie neuerlich, wie wenig Überblick sie über die vielfältigen Maßnahmen der Stadt im Kinder-und Jugendbereich hat. Die ÖVP kritisiert, wir handeln!"

"Auch wenn Kollegin Korosec es neuerlich nicht zur Kenntnis nehmen wird, will ich ihr nur einen kleinen Auszug der Programme auflisten", sagt der Sportsprecher der Wiener SPÖ, Mag. Thomas Reindl.

WieNGS - Wiener Netzwerks Gesundheitsfördernde Schulen

Das WieNGS unterstützt gesundheitsfördernde Aktivitäten und Projekte an Wiener Schulen und trägt dazu bei, die Schule als gesundheitsfördernde Einrichtung zu entwickeln und zu etablieren. In mittlerweile 60 WieNGS Schulen finden zahlreiche gesundheitsfördernde Projekte und Aktivitäten statt. Die Zahl der teilnehmenden Schulen steigt ständig.

"Freude an der Bewegung" im Kindergarten

"Freude an der Bewegung" wird bereits im Kindergarten vermittelt. "Die Kinder können Rollschuhlaufen, Radfahren, Schwimmen, Eislaufen, Inline Skaten und vieles mehr. Ihnen stehen beispielsweise auch Räder zur Verfügung oder es werden sogenannte 'Bewegungsbaustellen' aufgebaut", sagt Reindl. Dies passiert alles in enger Zusammenarbeit mit PhysiotherapeutInnen. Die PädagogInnen werden in ihrer Ausbildung entsprechend vorbereitet: Es gibt ein eigenes Modul in dem die PädagogInnen lernen, Kinder zu Bewegung zu motivieren und sie bei sportlichen Betätigungen abzusichern.

"Bewegtes Lernen" an 150 Volksschulen

An 150 Volksschulen in Wien läuft das Projekt "Bewegtes Lernen", wo Unterrichtsstoff gleichzeitig mit Bewegung vermittelt wird. Dabei handelt es sich um kognitives Lernen mit und durch Bewegung in Schwerpunktklassen mit einer zusätzlichen Unterrichtseinheit und begleitender medizinischen Betreuung. Die Wiener Schulsportaktion "Athletics Light" ist mit durchschnittlich 18.000 BesucherInnen europaweit die größte Schulsportaktion. Aber auch die speziell auf Mädchen und junge Frauen zugeschnittene Aktion "Girlies Sports Day" macht Lust auf Sport und Bewegung. Auch andere Sportevents im Schulbereich, wie etwa "Tennis 4 Kids" mit Alex Antonitsch oder "Kids run 4 Kids", die Fußball-Mini-Schülerliga, der Mini-Handball-Cup oder der Badmintonschulcup erreichen, dass Kinder und Jugendliche sportlich am Ball bleiben.

Aufmerksam macht Ausschussvorsitzender Wagner auch auf das Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen (WieNGS) - eine Kooperation des Stadtschulrates, der Wiener Gebietskrankenkasse, der Wiener Gesundheitsförderung und der Pädagogischen Hochschule Wien. Dieses existiere seit 12 Jahren. Seit November 2009 seien schon ganze 61 Wiener Schulen vernetzt, um gemeinsam durch Projekte und gegenseitige Hilfestellungen die Gesundheitsförderung in den Schulalltag zu integrieren.

"Sport in den Ferien" auf 16 Jugendsportanlagen

In Kürze nehmen 16 Jugendsportanlagen in Wien ihren Betrieb auf. "Auch in den Sommerferien bietet das Sportamt mit der Aktion 'Sport in den Ferien' ein tolles Angebot für Bewegungsfreudige in der Altersgruppe von 6 bis 13 Jahren", sagt Reindl. So stehen Badminton, Basketball, Floorball, Tischtennis, Judo, Fußball, Turnen, Tennis, Laufen, Springen und Werfen auf dem Programm. Nicht zu vergessen sind auch die Wiener Bäder, die den Jugendlichen besonders günstigen Tarifen anbieten.

Die Stadt Wien schafft allein mit der Bereitstellung einer umfassenden sportlichen Infrastruktur beste Voraussetzungen für Sport und Bewegung. So können Schulen und Kindergärten die 2,7 Millionen Quadratmeter verpachtete Sportanlangen mitnutzen. Zudem stehen die 500 städtischen Turnsäle und sämtliche städtische Sporthallen von 8 bis 18 Uhr ausschließlich Schulen zur Verfügung. Damit ist sicher gestellt, dass 80 Prozent der nutzbaren Zeiten der Jugend gehört.

Gesunde Ernährung ist seit Jahren Standard in den Wiener Kindergärten

"Gesunde Ernähung und das damit verbunden biologisches Essen sind bereits seit Jahren Standard in den städtischen Kindergärten, in den Volksschulen, Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen", stellt Wagner klar. Um Kinder für gesunde Ernährung zu sensibilisieren, gibt es in einigen Wiener Kindergärten auch ein besonderes Projekt in Kooperation mit AMA Marketing und der Naturschutzplattform BIOSA:
Kinder können im Garten des Kindergartens Gemüsebeete angelegen:
Dabei werden unter anderem Paradeiser, Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Erbsen, Kopfsalat, Rucola, Schnittlauch und Petersilie angepflanzt.
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