Kraft: Grundwasserproblematik im Tullnerfeld erfordert Sofortmaßnahmen der Landespolitik

Schäden für Betroffene und auch Gemeinden nehmen massiv zu

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Die Problematik des immer wieder
massiv ansteigenden Grundwassers im gesamten Tullnerfeld erfordert Sofortmaßnahmen der Landespolitik. Die Betroffenen, die oft bereits mehrer Male im Jahr in ihren Kellern knietief im Wasser waten, erwarten sich berechtigter Weise Unterstützung und Hilfe - denn allein das vertrösten auf Studien bringt schon lange nichts mehr", so der Tullner SPNÖ-Landtagsmandatar, LAbg. Günter Kraft. Am Sonntag, den 20. Juni, hielt die "Interessensgemeinschaft Grundwasserproblematik Nördliches Tullnerfeld" in Absdorf wieder einen Besprechungstermin ab. Rund 300 Hausbesitzer machten dort über ihren Unmut keinen Hehl. "Seit dem Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002 sind die Grundwasserstände im Tullnerfeld einfach stark angestiegen und haben zur Vernässung vieler Keller, Garagen und Ackerflächen geführt. Die Hauseigentümer klagen über gesundheitliche Folgeschäden durch wachsenden Schimmel, von den Kosten ständiger Aufräumarbeiten ganz zu schweigen. Ebenso können Landwirte ihre Felder nicht bewirtschaften, das Wasser steht teilweise auch dort bis zu 20 Zentimeter hoch", so Kraft, der bei der Veranstaltung mit vielen besorgten BürgerInnen im Gespräch war. ****

"Redet man mit den Einsatzkräften, die bei den jüngsten Unwetterereignissen in NÖ im Einsatz waren, sowie der Bevölkerung, so hört man immer wieder die zweifellos nicht unberechtigte Kritik eines zu langsamen und zögerlichen Ausbaus wichtiger Gegenmaßnahmen gegen den steigenden Grundwasserspiegel im gesamten Tullnerfeld. Die Zahl schwerer Hochwasserereignisse, aber auch die Niederschlagsmenge an sich, nehmen einfach markant zu. Ein zügiger und rascherer Ausbau des Grundwasserschutzes würde auch dem Land und den Gemeinden viel Schaden und damit Geld ersparen. Hier besteht die absolute Notwendigkeit, gemeindeübergreifende und ganzheitliche Lösungen, aber auch zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Gemeinden auf die Beine zu stellen", so LAbg. Kraft abschließend. (Schluss) fa

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