FA-Rösch kritisiert teure Werbekampagne der Post-AG

Wien (OTS) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Ing. Bernhard Rösch übt an der zynischen Werbe-Kampagne der österreichischen Post AG Kritik. "Seit Wochen wirbt die Post AG mittels Inseraten und Fernseh-Spots mit dem Slogan 'Wenn's wirklich wichtig ist, dann mit der Post'. Dabei vermittelt ein wandelnder Postkasten den Eindruck, die Briefträger würden einen guten Service leisten können. Doch in Wahrheit müssen die Briefträger unter schwersten Bedingungen arbeiten und sind restlos überfordert", kritisiert Rösch.

Mittlerweile seien die Postler im Raum von Wien derart überlastet, dass Briefe erst eine Woche später zugestellt werden könnten. Der FA-Obmann kritisiert in diesem Zusammenhang das Management der Post, welches mit Einsparungen und den unzähligen Schließungen von Postfilialen einen unzumutbaren Zustand für Postbedienstete und Kunden herbeiführe.

Dass sich die Post-AG anlässlich dieser Zustände eine sündteure Werbekampagne leiste, sei eindeutig ein blanker Hohn, so Rösch. "Anstatt das Geld mit Werbemaßnahmen aus dem Fenster zu werfen, sollte das Post-Management in die Sanierung des Betriebes investieren und die Mitarbeiter besser entlohnen. Zahlreiche Postler haben Verträge, zu denen nicht gestanden wird. Zu der Vertragstreue muss die Post-AG stehen", fordert der FA-Obmann abschließend.

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