Razborcan: Verbesserungen für PendlerInnen im Verkehrsverbund Ostregion

Neue Zoneneinteilung und Fusion des VOR mit dem Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Ein Erfolg gelang der SPNÖ im Zuge der vergangenen Beratungen zum Budgetvoranschlag 2011 für die hunderttausenden Pendlerinnen und Pendler in Niederösterreich. Im Zusammenhang mit den seit längeren laufenden Arbeiten zur Neustrukturierung der Zoneneinteilung innerhalb des VOR verabschiedet der NÖ Landtag einen Antrag für notwendige Verbesserungen im Verkehrsverbund Ostregion. "Unsere Initiative zielt darauf, dass in Kooperation mit der Stadtgemeinde Wien eine Verbesserung der Situation der Verkehrsströme zwischen Wien und dem niederösterreichischen Umland erreicht werden soll. Zonenüberschneidungen innerhalb von Gemeindegebieten sollten verhindert werden, eine Zusammenführung der Verkehrsverbünde in Niederösterreich durch Fusion des VOR mit dem Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland würde weitere Verbesserungen für die Fahrgäste bringen. In diesem Zusammenhang müsste es auch zu einer dringend notwendigen Tarifvereinheitlichung kommen, sodass das Tarif-und Fahrkartensystem durchschaubarer und damit benutzerfreundlich wird", umreißt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan, die Initiative, welche vom Landtag einstimmig beschlossen wurde.****

Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr ist nicht nur ein wesentlicher Beitrag gegen CO2 und Feinstaubbelastung, sondern hilft auch mit, die Verkehrsprobleme in den städtischen Ballungsräumen zu mindern. Mit den Verkehrsverbünden wurde die Möglichkeit geschaffen, insbesondere Tagespendlern den Wechsel zwischen verschiedenen öffentlichen Verkehrsträgern und verschiedenen Betreibern des öffentlichen Verkehrs wesentlich zu vereinfachen und auch ein kundenfreundliches Preisniveau zu schaffen. "Gerade attraktive Verkehrsangebote zeigen eine hohe Akzeptanz bei den Pendlern. So liegt etwa der Anteil des öffentlichen Verkehrs in Gemeinden entlang von Schnellbahnlinien bei rund 50 %. Die Bevölkerung im Umland Wien wird in den nächsten Jahrzehnten um weitere 400.000 Menschen zunehmen. Ein nicht zu unterschätzendes neues Potential für öffentliche Verkehrsträger", so Razborcan.
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