Strache(2): "Gourmet des Jahres" Häupl völlig abgehoben

Betriebsamkeit im Wahljahr nur Fassade

Wien (OTS) - Vor den Wahlen entwickelt Häupl plötzlich große Betriebsamkeit. Es gibt kaum einen Fahrradständer, den er nicht persönlich einweiht. Davor war er allerdings in seinem Büro im Rathaus untergetaucht und hat es höchstens verlassen, um mit seinen Kumpanen Pröll und Konrad das Steirereck aufzusuchen und siebengängige Menüs um 160 Euro und mehr zu ordern, erinnert der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache im weiteren Verlauf seiner Ausführungen.

Da passt es gut dazu, dass Häupl erst kürzlich von Gault Millau zum "Feinschmecker des Jahres" gewählt worden ist. Und die Laudatio bei dieser elitären Veranstaltung im Steirereck hat kein geringerer gehalten als der Herr Konrad, seines Zeichens Raiffeisen-Chef.

Das ist ja in Wahrheit noch eine seiner harmloseren "Sünden". Wirklich schlimm ist, was er mit unserer geliebten Heimatstadt Wien angestellt hat. Das soziale Elend in der Stadt hat ungeheure Ausmaße angenommen, die Arbeitslosenquote ist hoch wie nie, in den Schulen geht es drunter und drüber und ein Blick auf die Kriminalitätsrate lässt einen erschauern, so Strache.

Die SPÖ-Politik ist weder sozial ausgewogen noch zielgerichtet. Alleine bei den Wiener Linien wurden die Preise um bis zu 13,3 % erhöht. Weitere Erhöhungen gab es bei den Müllgebühren (+ 20%) und Kanal (+ 28%). Ganz zu schweigen von der Parkraumbewirtschaftung, wo die Kosten für das "Pickerl" um 29% und jene für die Kurzparkscheine sogar um 50% angestiegen sind. Das Leben in dieser Stadt ist für viele Menschen überhaupt nicht mehr leistbar, kritisiert Strache.

140.000 Menschen leben in Wien an oder unter der Armutsgrenze. Fast 40% aller Beschäftigungslosen sind langzeitarbeitslos, was sie zum Großteil dem Wiener Bürgermeister zu verdanken haben. Dieser hat allein in den letzten 10 Jahren 35.000 Arbeitsplätze in der Bundeshauptstadt vernichtet, erinnert Strache.

Die SPÖ ist keine soziale Partei. Sie ist in ihrer Führungsspitze eine Partei der skrupellosen Fondsspekulanten, der rücksichtlosen Privatisierer, der gnadenlosen Belaster, Abkassierer und Sesselkleber. Deshalb sagen wir ja: Diese Stadt und dieses Land brauchen eine soziale statt einer sozialistischen Politik. Hier gibt es nur eine Adresse und das ist die FPÖ als soziale Heimatpartei, so Strache weiter. (Forts.)am

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