VP-Ulm: Wenn Österreich bei Frühpensionierungen Europameister ist, so ist Wien Weltmeister!

2 von 3 Wiener Beamten gehen in Frühpension

Wien (OTS) - "Ist Wien in den meisten Bundesländervergleichen nur Schlusslicht, so belegt man bei den Frühpensionierungen und Pensionsprivilegien der Beamten schon seit Jahrzehnten unangefochten den ersten Platz. Zuletzt kritisierte der Rechnungshof mangelnde Harmonisierung im Pensionsrecht und ortete ein Einsparungspotenzial in der Höhe von rund 350 Millionen Euro. Die Stadt Wien ist aufgerufen, hier endlich gegenzusteuern statt sich immer darauf zu berufen, dass Wien weltweit einzigartig sei und daher nicht mit dem Rest der Welt vergleichbar. Diese "mir san mir" Mentalität der SPÖ in Wien sollte der Vergangenheit angehören - die Wiener Steuerzahler haben sich eine solche Politik der Verschwendung finanzieller und menschlicher Ressourcen schlicht nicht verdient", übte heute der ÖVP Gemeinderat Wolfgang Ulm Kritik an der fehlgeschlagenen Pensionspolitik der SPÖ.

"In Wien werden jährlich zwei von drei Wiener Beamten vorzeitig in den Ruhestand versetzt. In den letzten Jahren waren das rund 600 von 900 Pensionierungen gesamt. Für das Jahr 2010 ist mit 700 Frühpensionierungen zu rechnen, weil bis Juni des laufenden Jahres bereits 326 Beamte vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden sind. Frühpensionisten treten ihre Pension mit durchschnittlich 53 Jahren an. Mit jenem Drittel, das normal den Ruhestand antritt, beträgt das durchschnittliche Pensionsantrittsalter 57 Jahre. Damit ist Wien Frühpensionierungsweltmeister. Die Stadt Wien ist aufgefordert hier Maßnahmen zu setzen, die es den Mitarbeitern erlauben, länger aktiv zu bleiben. Offenbar kommt die Stadt Wien ihrer Schutz- und Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern nicht nach. Mit der Frühpensionierungspolitik der SPÖ wird weder die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, noch gegenüber den Steuerzahlern wahrgenommen", so Ulm abschließend.

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