Stauber: Evaluieren heißt prüfen, nicht stoppen - Sozialdemokraten kämpfen für die Koralmbahn

Wien (OTS/SK) - "Dass das Projekt Koralmbahn wichtig ist, steht außer Zweifel", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Stauber am Donnerstag zur Dringlichen Anfrage des BZÖ im Nationalrat. "Alle stehen dazu, es gibt niemanden, der es in Frage stellt", stellte der Abgeordnete die Kärntner Sicht dar. Auch Verkehrsministerin Doris Bures und Bundeskanzler Werner Faymann würden sich zu diesem Projekt bekennen. "Evaluieren heißt nicht stoppen, sondern prüfen", erläuterte Stauber. "Alle Baulose, die sich momentan im Bau befinden, werden weiterverfolgt, die Arbeitsplätze sind weiterhin gesichert", betonte der Nationalratsabgeordnete. Es wurden bereits viele finanzielle Mittel verbaut, daher versuche Bures, den Bau voranzutreiben. ****

Die ÖVP würde sich intern in ihrer Kritik widersprechen: "Maier will das Projekt um 40 Jahre verschieben, die steirische ÖVP unterstützt es - die ÖVP kennt sich intern nicht mehr aus. Das führt nur zu einer Verunsicherung der Bevölkerung", kritisierte Stauber. Das Kärntner FPÖ/FPK/BZÖ war früher gegen die Koralmbahn, die Kärntner Sozialdemokraten hingegen hätten sich immer massiv dafür eingesetzt. Der ehemalige Finanzlandesrat Grasser und auch der damalige Landeshauptmann Haider seien erst auf Drängen der Sozialdemokraten und der Bevölkerung umgeschwenkt. "Seit 2004 besteht das Projekt, aber bis 2006 wurde es nicht finanziert. Erst Verkehrsminister Faymann hat die Finanzierung gesichert!", erklärte der Abgeordnete. "Ich habe mich immer für den Koralmtunnel eingesetzt", so Stauber. Abschließend betonte Stauber, dass er auf einen positiven Ausgang der Evaluierungen und eine Fortführung des Projektes hoffe. (Schluss) bj

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