Cortolezis-Schlager: Neue Reifeprüfung für Berufsbildende Höhere Schulen zu begrüßen

Schwerpunkte im Rahmen der Schulautonomie stärken

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung begrüßte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager die Ausweitung der teilzentralen Reifeprüfung um die Berufsbildenden Höheren Schulen: "Die neue Reifeprüfung wird mehr Qualität und Vergleichbarkeit bringen. Unser Ziel ist es, neue Ideen gemeinsam mit der Wirtschaft zu verwirklichen und das schöpferische Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler zu nützen", so Cortolezis-Schlager heute, Donnerstag. ****

Einen Schlüsselbereich würden dabei die abschließenden Arbeiten bilden. Die Kooperation von BHS und der Wirtschaft habe als Teil der Berufseinstiegsphase einen besonderen Stellenwert. Ein überwiegender Teil der Diplomarbeiten seien Kooperationsprojekte, meist mit regionalen Klein- und Mittelbetrieben. Aus vielen wissenschaftlichen und vorwissenschaftlichen Arbeiten gingen patentreife Ideen und Produkte hervor. "In den letzten zehn Jahren konnte pro Jahr mindestens eine Patentanmeldung in Verbindung mit HTL-Diplomarbeiten erbracht werden", hob Cortolezis-Schlager erfreut hervor.

"Für die BHS und vor allem für die HTL ist es von besonderer Bedeutung, dass die abschließenden Arbeiten auch unter der neuen Rechtslage weiterhin als Diplomarbeiten in der bewährten und anerkannten Qualität durchgeführt werden können", so Cortolezis-Schlager. Diplomarbeiten sind fächerübergreifende und teamorientierte reale Ingenieursarbeiten. "Sie stellen nicht nur einen zusammenfassenden Leistungsnachweis dar, sondern sind auch ein wesentliches Element der Kooperation mit der Wirtschaft. Berufsbildende Höhere Schulen schaffen die notwendigen Anreize und bieten unseren Schülerinnen und Schülern das nötige Rüstzeug für Spitzenforschung. Dies zeigen zahlreiche Beispiele in Österreich."

Zum Beispiel schafften Andreas Wagner und Jürgen Köchl aus der HTL Braunau mit ihrer Arbeit zum Thema "alternative Energiegewinnung" beim Internationalen Wettbewerb Intel International Science and Engineering Fair (ISEF) Grand Awards in der Kategorie "Team Projekte" den zweiten Platz. "An der Intel ISEF nahmen über 1.600 Jugendliche aus rund 60 Ländern teil. Das ist eine hervorragende Leistung", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin in Anbetracht des außergewöhnlichen Beitrags der Maturanten.

"Letztendlich geht es für unsere Schulen und die Schülerinnen und Schüler um qualitative Abschlüsse, die in der internationalen Bildungslandschaft, aber auch in der globalen Arbeitswelt, wettbewerbsfähig sind", betonte die Abgeordnete und sagte abschließend: "Unsere Jugend hat einen Vorsprung durch die Kombination von Allgemeinbildung und Berufsbildung. Diesen Vorsprung auszubauen, ist unser Ziel."
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