GdG-KMSfB-Frauen: Was Frauen in diesem Land helfen kann, ist ihr Rücktritt, Frau Landesrätin!

Empörende Aussagen der Salzburger VP-Politikerin Eberle sind Echo aus vergangenen Zeiten

Wien (OTS/ÖGB) - "Die jüngsten Aussagen der Salzburger VP-Landesrätin Eberle können nicht unwidersprochen bleiben. Den Frauen die alleinige Schuld an der Einkommensschere im Land zuzuschieben, ist schlicht gesagt eine Unverschämtheit", erklärten heute, Donnerstag, die Vertreterinnen der Frauenabteilung in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christa Hörmann und Sabine Weißmann.++++

"Laut Eberle ist der einzige Grund für die ungleichen Einkommen im Land 'mangelndes Selbstvertrauen der Frauen'. Den Frauen fehlt aber nicht Selbstvertrauen, sondern soziale Gerechtigkeit", stellten die GdG-KMSfB-Frauen fest. Wer sämtliche Maßnahmen zur Gleichstellung in Bausch und Bogen als "wenig geeignet" beziehungsweise "kontraproduktiv" abtut, ist es nicht würdig, Österreicherinnen zu vertreten, und reif für den Rücktritt.

Wenig überraschend angesichts ihrer Aussagen zur Frauenpolitik sind Eberles Kommentare zu Integration (keine Förderung für "jede Bauchtanzgruppe") und Gratiskindergarten ("Gratis und Qualität sind nicht zu vereinbaren"). "Diese verzichtbaren Aussagen sind ein Echo aus vergangenen Zeiten, das im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren hat", erklärten die GdG-KMSfB-Frauen. In allen Bundesländern ist qualitativ hochwertig ausgebildetes Personal tätig, das es sich nicht gefallen lassen muss, derart in Frage gestellt zu werden. "Selbstverständlich ist 'Gratis' und 'Qualität' in diesem Fall mehr als garantiert. Das beweisen Tag für Tag die KollegInnen der Kindertagesheime Österreichs", schlossen die GdG-KMSfB-Frauen.

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