FPÖ-Unterreiner: "Bezüglich Kulturauftrag werden wir den ORF an seinen Taten messen."

Neben dem Erhalt des RSO Wien muss der ORF sich wieder verstärkt der Kunst und Kultur widmen

Wien (OTS) - "In den letzten Jahren ist der im ORF-Gesetz vorgeschriebene Kulturauftrag schmählich vernachlässigt worden. Kultursendungen sind fast verschwunden, oder man hat sie in die späten Nachtstunden verbannt. Übertragungen aus unseren Theatern und Opernhäusern sind kaum wahrnehmbar und der Tiefstand der Kulturlosigkeit war das Ansinnen, das Radio Symphonieorchester aufzulösen. Dieses Vorhaben konnte nach monatelangem Betreiben meinerseits verhindert werden", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.

Es sei erfreulich und erfülle sie mit Stolz, dass der Erhalt des Radio Symphonieorchesters nun durch das neue ORF Gesetz gesetzlich verankert sei. Auch ein Schritt in die richtige Richtung sei, dass das Film und Fernsehabkommen, welches für die Österreichische Filmwirtschaft notwendig sei, nun in das neue ORF- Gesetz aufgenommen wurde. Hier gebe es den Plan, Filme, Serien und Dokumentationen, in denen auf die kulturelle Eigenart unseres Landes eingegangen werde verstärkt zu produzieren, so Unterreiner.

"Was die Umsetzung des gesamten Kulturauftrages betrifft und auch meine Forderung an den ORF, heimisches Musikschaffen in Zukunft vermehrt zu fördern, wird die Zukunft weisen - und auch, ob der ORF sich seiner Verantwortung bewusst ist. Der ORF hat die Verpflichtung als öffentlich rechtliches Fernsehen, Kunst und Kultur an alle Österreich zu vermitteln, damit alle Österreicher wissen, was sich in diesem Bereich in Österreich wirklich tut. Außerdem wäre es eine Chance für den ORF, sich von der seichten Programmgestaltung der Privatsender abzuheben und sich ein neues Profil zu geben. Ob und wie der ORF dieser Verantwortung gerecht wird, können wir aber erst in nächster Zeit beurteilen, wobei ich mich als Kultursprecherin der Freiheitlichen dazu verpflichtet fühle, diese Entwicklung mit Argusaugen zu verfolgen", so Unterreiner abschließend.

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