Bundesarbeitskammer Hauptversammlung: Schluss mit unerbetenen Werbeanrufen! 10

Wien (OTS) - "Sie haben gewonnen" - viele KonsumentInnen erhalten unerbetene Telefonanrufe zu Werbezwecken. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen werden sie zur Weitergabe ihrer persönlichen Daten oder zu einem Vertragsabschluss überredet, kritisiert die Hauptversammlung. Anrufe ohne vorherige Zustimmung des Konsumenten sind zwar laut Telekomgesetz nicht zulässig. Doch in der Praxis umgehen die Firmen dieses Verbot. Die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer fordert daher das Justizministerium auf, gesetzliche Maßnahmen gegen den Telefonterror zu setzen - so wie es im Koalitionsabkommen vereinbart ist.

Konkret verlangt die Hauptversammlung:
+ Wird der Vertrag auf Drängen des Unternehmens über das Telefon abgeschlossen, soll bis zur schriftlichen Bestätigen des Konsumenten unwirksam sein. Telefonanrufe werden so an Attraktivität verlieren, da die Rücklaufquote bei den schriftlichen Vertragsbestätigungen entsprechend gering sein wird.

Diese Regelung soll nicht für telefonisch geschlossene Verträge im laufenden Geschäftskontakt, etwa Versicherung oder Bank gelten und auch nicht für den Fall, dass der Konsument selbst das Unternehmen kontaktiert, wenn er beispielsweise Theaterkarten bestellt.

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