Schwentner: Werbung für Schönheitsoperationen einschränken

Grüne gegen Verharmlosung von chirurgischen Eingriffen

Wien (OTS) - "Die gesetzlichen Bestimmungen erlauben ÄrztInnen derzeit medizinisch absolut nicht notwendige chirurgische Eingriffe, als harmloses Geschenk verpackt, zu vermarkten. Auf diese Weise wird das mit Schönheitsoperationen verbundene Gesundheitsrisiko bagatellisiert", kritisiert Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen. Doch kein Ministerium sieht in der zunehmend verharmlosenden Werbung für Schönheitsoperationen ein Problem, geht aus parlamentarischen Anfragebeantwortungen an die Grünen hervor: Sowohl Gesundheitsminister Stöger als auch Konsumentenschutzminister Hundstorfer orten keinen gesetzlichen Änderungsbedarf.

"Die Gesundheit von Frauen muss geschützt werden und darf nicht für Werbezwecke aufs Spiel gesetzt werden. Es braucht daher strengere gesetzliche Regeln für die Werbung mit chirurgischen Eingriffen. Frauen sollen nicht dazu verführt werden, ihre Gesundheit am Operationstisch für ein vermeintliches Schönheitsideal zu opfern", so Schwentner. In anderen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, sei die Werbung mit Schönheitsoperationen strenger geregelt und Verlosungen nicht erlaubt.

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