Prostitution - SP-Straubinger: "Halbjähriger Feldversuch im 15. Bezirk hat gerade erst begonnen"

FPÖ kann Ende des Versuchs offenbar nicht erwarten

Wien (OTS/SPW-K) - "Das 7-Punkte-Programm zur Regelung der Prostitution in Rudolfsheim-Fünfhaus wirkt offenbar für Herrn Kowarik von der FPÖ zu langsam", stellt SPÖ-Gemeinderätin Mag.a Sybille Straubinger in einer Reaktion auf Kowariks Kritik fest. "Das von Experten ausgearbeitet Maßnahmenpaket wurde zunächst von allen Fraktionen begrüßt. Dabei war von Anfang an klar, dass die Maßnahmen nicht sofort wirken. Aus diesem Grund wurde auch eine halbjährige Laufzeit festgelegt, in der die Wirksamkeit der Maßnahmen erhoben wird. Das Paket ist so konzipiert, dass zuerst über Sozialarbeit Überzeugungsarbeit bei den Prostituierten geleistet werden soll, bevor die Polizei mit verschärften Schwerpunktaktionen die Einhaltung der Schutzzonen kontrolliert."

Wenn FP-Kowarik nach etwas mehr als zwei Wochen ein Scheitern der Maßnahmen zu erkennen glaube, zeige das wieder einmal, wie wenig Interesse die FPÖ an einer nachhaltigen Lösung dieses Problems habe, sagt die SPÖ-Gemeinderätin. "Das agieren Kowariks ist wohl ausschließlich durch die bevorstehende Wien-Wahl und dem zu erwartenden bescheidenen Ergebnis der FPÖ zu erklären", sagt Straubinger.

Die Stadt Wien nimmt die Sorgen und Ängste der AnrainerInnen ernst und hat eine eigene Hotline (0676 88 666 222) sowie Sprechstunden in den Bezirken eingerichtet. Zudem ist eine Novellierung des Prostitutionsgesetzes in Ausarbeitung. Das neue Gesetz soll unter anderem rechtliche Schritte gegen Freier, die in Schutzzonen anbahnen, ermöglichen.
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