Schmied (1): Bildung ist Schlüssel zum Erfolg

Wohlstand wird in Österreich im Klassenzimmer entschieden

Wien (OTS/SK) - "Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg", betonte Bildungsministerin Claudia Schmied am Donnerstag in der Fragestunde des Nationalrats. Und weiter: "Bildung ist ein wichtiger Beitrag zur Integration." Durch Maßnahmen wie kleinere Klassen oder die Neue Mittelschule soll die Qualität des Schulsystems verbessert werden, so Schmied. Es brauche aber auch eine neue Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungsministerin unterstrich, dass es bei der Schulverwaltung gelte, die Behördenwege zu straffen. "Ziel ist die selbstständige Schule mit Eigenverantwortung. In der Fragestunde unterstrich Schmied auch, dass die deutsche Sprache der Schlüssel zum Bildungserfolg in Österreich ist. Es freue sie daher, dass am Nachmittag die Deutsch-Förderung beschlossen wird. ****

Auf die Frage, wie es um den Ausbau der ganztägigen Betreuungsformen steht, sagte Schmied, dass sie Gespräche mit dem Städte- und Gemeindebund führe. Sie betonte, dass die Ganztagsbetreuung auf Qualität setzen muss. Im Schuljahr 2009/10 haben 81 Betreuungseinrichtungen ein Gütesiegel, 2010/11 werden es 196 sein. Wichtig sind bei der Betreuung auch die flexiblen Öffnungszeiten. Im ländlichen Raum ist auch die Kooperation mit Sportvereinen und Musikschulen einzuplanen. "Ziel ist, dass es in jedem Bezirk das Angebot einer Ganztagsbetreuung gibt und in den Städten eine Ganztagsschule."

Ab Herbst 320 Schulen, die gemeinsame Schule sind

In der Fragestunde erklärte Schmied, dass es ab Herbst 320 Schulstandorte geben wird, die als gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen geführt werden. Die Bildungsministerin betonte, dass es sich dabei nicht mehr nur um einen Schulversuch handle. Für sie sei es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Begabungen entfalten können, so Schmied.

BHS-Matura neu ist Analogie zu neuer AHS-Matura

"Die neue BHS-Matura wird eine Analogie zur neuen AHS-Matura umgesetzt", erklärte Bildungsministerin Schmied. Sie werde ebenfalls auf drei Säulen aufgebaut. Die erste ist eine schriftliche Diplomarbeit, die eine Vorbereitung für das wissenschaftliche Arbeiten darstellt. Die zweite Säule umfasst schriftliche Prüfungen in Deutsch, Mathematik und der zweiten lebenden Fremdsprache. Die dritte Säule ist eine mündliche Prüfung "auf objektivierter Basis", wie die Ministerin betonte. Und weiter: "Es wird weiterhin genügend Freiräume für schulspezifische Prüfungsmöglichkeiten geben." Schmied erklärte auch, dass die Hochschulen in die Entwicklung der neuen BHS-Matura eingebunden sind. Die Bildungsministerin betonte: "Die Matura soll Gütesiegel des/der Betreffenden sein." (Forts.) rb

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