Wiener FPÖ fordert Änderung des Prostitutionsgesetzes

Wien (OTS) - Am Donnerstag, im Rahmen eines Pressegesprächs der Wiener FPÖ mit u. a. GR Dietbert Kowarik kritisierten die Freiheitlichen den Umgang der Stadt mit der Prostitution im 15. Bezirk. Seit Jahren würde der Bezirk mit einer überbordenden Straßenprostitution kämpfen und die Stadt "sehe nur zu". Vor allem unter den "Begleiterscheinungen" wie Lärm, Verschmutzungen und Streitereien hätten die AnrainerInnen zu leiden. Auch die Verkehrssicherheit sei gefährdet, wie ein kürzlich stattgefundener Unfall zeige, da zahlreiche Prostituierte sich auf der Fahrbahn bewegen würden, um sich anzupreisen.

Eigentlich müsste seit 1. Juni eine Regelung umgesetzt werden, die vorsehe, dass die Prostitution nur in den anrainerarmen Gebieten um das Technische Museum und die Linke Wienzeile ausgeübt werden dürfe, so Kowarik. Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal könne die Ankündigungen nicht einhalten, da er seitens der "Rathaus-SPÖ im Stich gelassen" werde. Die Polizei hätte allerdings auch keine Handhabe, da es keine gesetzliche Regelung gebe. Daher müsse das Wiener Prostitutionsgesetz entsprechend geändert werden, denn freiwillig könne man die Damen nicht zur Übersiedelung bewegen.

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