Hagenhofer: Glücksspielgesetz stellt Spielerschutz in Vordergrund

Zwei Millionen Euro pro Jahr für Forschung, Beratung und Hilfestellung für Spielsuchtkranke - Koordinierungsstelle im Finanzministerium

Wien (OTS/SK) - Als einen wichtigen und wesentlichen Schritt in
die richtige Richtung bezeichnete SPÖ-Nationalratsabgeordnete Marianne Hagenhofer das Glücksspielgesetz. "Angesichts der dramatischen Entwicklung war es höchst an der Zeit hier effiziente, ordnungspolitische Regelungen für den Bereich Glücksspiel zu setzen", so SPÖ-Abgeordnete und Mitglied im Finanzausschuss Marianne Hagenhofer. Als weitere wesentliche Verbesserungen betonte Hagenhofer die vorgesehene Koordinierungsstelle im Finanzministerium, die mit zwei Millionen Euro pro Jahr ausgestattet sein wird und in enger Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerium, Konsumentenschutzministerium und Suchtberatungsstellen Best-practise Modelle für den Kampf gegen Spielsucht in Zukunft entwickeln wird. ****

"Die Hilfe und Beratung für Suchtkranke wird ernst genommen, die Politik und die öffentliche Hand entziehen sich nicht mehr der Verantwortung für diese kranken Menschen", so Hagenhofer. Als außerordentlich begrüßenswert bezeichnet Hagenhofer die im Glücksspielgesetz festgeschriebene Überwachung und Kontrolle der Automatensalons. "Sowie Casinos müssen auch Automatensalonbetreiber Spieler überwachen, kontrollieren und informieren. Verwarnungen gegenüber Spielern müssen ausgesprochen werden, das kann bis zu einem Betretungsverbot gehen", betonte Hagenhofer. Als Wermutstropfen bezeichnete Hagenhofer die Tatsache, dass Online-Spiele derzeit noch nicht geregelt sind. "Das Internet kennt keine Grenzen, daher ist auch eine Regelung dringend notwendig", so Hagenhofer abschließend. (Schluss) ab/mp

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