Becher: FPÖ fordert Planstellen zur Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität, die es bereits gibt

1.000 Polizisten mehr - SPÖ Wien hat Unterschriftenliste an Fekter übergeben, Reaktion blieb aus

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Ruth Becher erklärte am Mittwoch bei der Nationalratsdebatte, dass die FPÖ mit ihrer Forderung nach zusätzlichen Planstellen zur Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität "etwas fordert, was es bereits gibt". Seit 2003 fungiere beispielsweise die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EBS) in der natürlich auch Drogenfahnder dabei seien. "Und diese 90köpfige Truppe weist beeindruckende Zahlen vor:
Bis Ende Mai konnten ca. 7.600 Dealer festgenommen werden", so Becher. Alleine heuer sei ein Rekordaufgriff von 79 kg Heroin gelungen. "Aber auch in den Polizeiinspektionen betreuen Suchtgiftspezialisten die Szenen in den Bezirken", betonte die SPÖ-Nationalratsabgeordnete. ****

Natürlich erfolge hier engste Zusammenarbeit mit den Stellen der Stadt Wien. "Diese Arbeit kann nur Hand in Hand mit den sozialen Einrichtungen funktionieren. Die Polizei alleine wird die Suchtgiftproblematik nicht lösen, aber sie haben sie im Griff", so Becher. Die zahlreichen Fahnder in Zivil würden von der Wohnbevölkerung vielleicht nicht so wahrgenommen wie die uniformierten Beamten, aber sie seien äußerst effektiv in ihrer Tätigkeit.

Neben der Suchtgiftproblematik seien aber noch eine Reihe anderer Probleme zu bearbeiten. "Daher ist es endlich an der Zeit, dass es zur Entlastung der hart arbeitenden Polizistinnen und Polizisten kommt. In Wien fehlen mindestens 1.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten, die bessere Arbeitsbedingungen der Exekutive in den Polizeiinspektionen ermöglichen würden", so Becher, die an Innenministerin Fekter appelliert: "Frau Innenministerin, die Wiener Bevölkerung will eine personelle Aufstockung der Polizei, und wir alle wissen, dass dies auch notwendig ist."

Diese Forderung nach zumindest 1.000 zusätzlichen Polizisten wurde mit der Unterschriftenaktion der SPÖ Wien unterstützt und an Innenministerin Fekter übergeben. "Frau Innenministerin, Ihre Reaktion darauf ist noch ausständig", so Becher, die sich abschließend bei allen österreichischen Polizistinnen und Polizisten bedankt, die "unter höchst schwierigen Umständen Tag für Tag ihr Bestes bei der Kriminalitätsbekämpfung im Dienste der Bevölkerung geben". (Schluss) sv

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