FPK fordert raschen Bau des Koralmtunnels

Kärnten hat Anspruch auf zeitgemäße Schieneninfrastruktur

Wien (OTS) - Im Zuge der Behandlung einer Dringlichen Anfrage der FPÖ in der heutigen Sitzung des Nationalrates brachte der FPK-Abgeordnete Max Linder einen Antrag zum raschen und verzögerungsfreien Bau des von Einsparungsmaßnahmen bedrohten Koralmtunnels ein.

"Die geplanten Kürzungen bei der Realisierung der Koralmbahn von fast 600 Millionen Euro bis 2014 lassen einen raschen Ausbau in weite Ferne rücken", befürchtet FPK-Abgeordneter Linder. Durch eine Verzögerung oder gar ein Einstellen des Koralmbahnprojektes würde nicht nur die Schienenanbindung Südösterreichs an die hochleistungsfähige Baltisch-Adriatische Schienenachse in Frage gestellt sondern es seien darüber hinaus tausende Arbeitsplätze gefährdet.

"Seit Jahren wurde um eine Verbesserung der Bahnverbindung nach Graz und Kärnten gekämpft. Kaum ist sie in greifbarer Nähe wird schon wieder über Einsparungen nachgedacht", ärgert sich Linder. Man müsse sich nur einmal die Reaktionen vorstellen, wenn so ein Projekt in Ostösterreich in Frage gestellt werden würde.

Das Koralmprojekt sei aus verkehrs- und umweltpolitischer Sicht genauso unverzichtbar wie im Hinblick auf die Arbeitsmarktsituation. Man könne ein Projekt dieser Größenordnung und dieser europäischen Dimension nicht einfach so vom Tisch wischen, damit verliere man auch internationale Reputation. "Die Menschen in Kärnten und der Steiermark haben das Anrecht auf eine zeitgemäße Schieneninfrastruktur und auf den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen", so FPK-Mandatar Linder abschließend.

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