LH Dörfler: Klare Zielsetzungen für Kärntner Spitzenfußball

Erstligist WAC/St. Andrä wird Kooperationspartner der Fußballakademie - Zweites Heimspiel findet in Klagenfurter EM-Arena statt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Klare Zielsetzungen für den Kärntner Spitzenfußball wurden heute, Donnerstag, beim Fußballgipfel zwischen dem Land Kärnten und Erstligist WAC/St. Andrä vereinbart. Das gaben Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und WAC/St. Andrä Präsident Dietmar Riegler in einer Pressekonferenz bekannt.

"Für den Kärntner Fußball ist wieder eine Zukunft vorhanden. Wir wollen auf dem Fundament des Erfolges Neues bewegen und auch weiterentwickeln", gab Dörfler bekannt. Konkret erhält der Lavanttaler Erstligist 58.000 Euro Spitzensportförderung und 33.000 Euro für die Fertigstellung seiner Flutlichtanlage. Für die Fußballakademie werden 700.000 Euro bereitgestellt, wobei der neue Kärntner Erstligist auch Kooperationspartner der Akademie sein wird. "Mit dem Kärntner Fußballverband gibt es noch diese Woche Gespräche, bei denen klargestellt wird, dass der WAC in der Akademie als Kooperationspartner dabei sein muss", stellte der Sportreferent unmissverständlich fest.

Laut Dörfler soll die Akademie auch einen fünfköpfigen Vorstand bekommen. Ihm werden Riegler, zwei Landesvertreter und zwei Vertreter des Kärntner Fußballverbandes angehören. "Die Dreierkoalition im Vorstand muss Sorge tragen, dass die Akademie im Interesse einer gedeihlichen Weiterentwicklung der Jugend geführt wird, und sie wird auch die Budgetkontrolle durchführen", teilte der Landeshauptmann mit.

Im Bezug auf den künftigen Spielort gibt es auch ganz klare Zielsetzungen. Spielort des Vereins bleibt die Lavanttal-Arena in Wolfsberg. Das zweite Heimspiel im Herbst wird jedoch in der Klagenfurter EM-Arena ausgetragen. "Ganz Kärnten ist neugierig auf den neuen Klub", so Dörfler. Sollte es eine positive Zuschauerresonanz geben, könnten noch drei Meisterschaftsspiele in Klagenfurt folgen. Mit der Sport Park Klagenfurt GmbH. werde es unverzüglich Gespräche geben.

Klare Vorstellungen hat auch Riegler. Sportliches Ziel sei im ersten Jahr, sich in der Ersten Liga zu etablieren und nicht abzusteigen. In der Folge peilt man Rang fünf bis drei an. Die Kooperation mit der Fußballakademie wird von Riegler ebenfalls begrüßt. "Ich bin ein Verfechter der Jugendarbeit. Die Jugend sollte in der Akademie durch gezielte Arbeit gut ausgebildet werden, Visionen bekommen und die Möglichkeit haben, bei uns sofort einzusteigen".

An dem Fußballgipfel nahmen auch Landessportdirektor Reinhard Tellian und Peter Kuss, Sportreferent im Landehauptmannbüro, teil. (Schluss)

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