Bauinnungsmeister Ruck: "Preisgekrönte Qualität bei Sanierung durch Wiener Baumeister"

Sanierte Schmuckstücke - Vergabe des 25. Wiener Stadterneuerungspreises im Kursalon Wien

Wien (OTS) - Am 15. Juni vergaben die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank, Wohnbaustadtrat und Vizebürgermeister Michael Ludwig und Bauinnungsmeister Walter Ruck im Kursalon Wien im Strauß-Saal den 25. Wiener Stadterneuerungspreis.

"Die hohe Sanierungstätigkeit in der Donaumetropole wird vor allem durch die Stadt Wien, die durch ihre Fördermittel die Erneuerung und den Erhalt historischer Gebäude und Wohnhausanlagen erst möglich macht, seit Jahren konsequent betrieben und forciert. Die Stadt investiert jährlich aus Mitteln der Wiener Wohnbauförderung rund 600 Millionen Euro, knapp 200 Millionen Euro fließen direkt in die Sanierung, Revitalisierung und Aufwertung von bestehendem Wohnraum und ganzer Grätzel. Die prämierten Projekte des Wiener Stadterneuerungspreises 2010 machen deutlich, dass es den Wiener Baumeistern gemeinsam mit den Bauherren und Architekten hervorragend gelingt, moderne Wohnstandards für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen und gleichzeitig ein Stück altes Wien zu bewahren", so Vizebürgermeister Michael Ludwig.

Mit dem 25. Stadterneuerungspreis wurde gestern Abend eine Wohnhausanlage mit 131 Wohnungen im 20. Bezirk in der Robert-Blum-Gasse 1+3 ausgezeichnet. Der zweite Platz ging an das sanierte viergeschossige Biedermeierhaus in 1030 Wien, Beatrixgasse 4. Die beiden dritten Plätze teilten sich ein 1905 errichtetes Wohnhaus in 1020 Wien, Taborstraße 19 und das denkmalgeschützte Gründerzeithaus in 1150 Wien, Maria vom Siege 2.

Der Wiener Stadterneuerungspreis wird für Bauprojekte vergeben, die historische Bausubstanz erhalten und Wohnraum an moderne Erfordernisse anpassen. Siegchancen haben nur solche Projekte, die sich durch ein harmonisches Gesamtkonzept auszeichnen und durch ein gelungenes Miteinander zwischen Alt und Neu, traditionsgebunden und modern überzeugen. "Der Preis drückt die Wertschätzung für die besonderen Leistungen der Baumeister aus. Er gibt aber auch Impulse für das Stadtbild zwischen technischer Leistung, Ästhetik und sozialem Wohnumfeld", erklärt Landesinnungsmeister Walter Ruck die Ziele des Preises.

Die gelungenen Sanierungsprojekte bringen nicht nur historische Bausubstanz zu neuem Glanz und sorgen für eine Aufwertung der Wiener Grätzel. Sie zeigen insbesondere die hohe fachliche Kompetenz und qualitätsvolle Arbeit des Wiener Baugewerbes. Der Stadterneuerungspreis präsentiert seit 25 Jahren Highlights der Altbausanierung. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren ein erfreulicher Trend entwickelt. "Wir beobachten seit einigen Jahren, dass die Qualitätsdichte der eingereichten Projekte zugenommen hat", erklärt Landesinnungsmeister Walter Ruck. "Wenn wir eine Entwicklung feststellen, dann nur die hin zu einer höheren Qualität."

1986 rief die Wiener Bauinnung den Stadterneuerungspreis ins Leben. Seither haben sich über 400 Projekte um den Preis beworben und sind damit Teil einer erfolgreichen Sanierungsgeschichte erhaltenswerter Bauten. In Wien gibt es rund 1.700 aktive Baugewerbsbetriebe. Aufgrund der umfangreichen historischen Bausubstanz der Stadt sind die Wiener Baugewerbsbetriebe auf Sanierung, Erhalt und Umbau städtischer Objekte spezialisiert und für den sorgsamen Umgang mit alter Bausubstanz sensibilisiert.

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